Wie funktioniert Bausparen?Video: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
Als Richtschnur für Modernisierungen gilt: Die Küche sollte alle 15 Jahre, das Bad alle 20 Jahre renoviert werden. Fenster und Außentüren werden am besten nach maximal 25 Jahren erneuert, Dacheindeckung und Außenputz sind etwa alle 35 Jahre an der Reihe. Oft lassen sich diese Maßnahmen kombinieren mit einer energetischen Sanierung. Wird zum Beispiel der Putz erneuert, bietet sich gleichzeitig eine Fassadendämmung an. Gleiches gilt für die Dacheindeckung, im Zuge der Erneuerung ist der beste Zeitpunkt für eine Dachdämmung.
Gut, wenn Eigentümer für die Sanierung dann auf eine finanzielle Reserve zurückgreifen können! Denn ohne Rücklagen fallen bei einer Sanierung unter Umständen Zusatzkosten an. Zum Beispiel, wenn in Zeiten hoher Zinsen ein Kredit
für die dringende Sanierung benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, für Haus
oder Wohnung nebenbei ein finanzielles Polster für notwendige
Reparaturen und Sanierungen anzulegen.
- Bei Eigentumswohnungen schreibt das Wohnungseigentumsgesetz
zwingend die Bildung einer sogenannten Instandhaltungsrücklage vor, die der
Verwalter anlegt und bei Reparaturen und anderen Maßnahmen zur Finanzierung einsetzt. - Bei privaten Ein- und Zweifamilienhäusern wäre das auch sinnvoll, wird aber erfahrungsgemäß
nicht im gleichen Maß systematisch gemacht. Nicht selten treten
dann Finanzierungslücken auf, wenn sich die Sanierung nicht mehr
verschieben lässt.
Besonders gut für solche Rücklagen geeignet ist ein Bausparvertrag.
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Wie funktioniert ein Bausparvertrag?
Ein Bausparvertrag kombiniert die einfache Bildung von Eigenkapital mit einem günstigen Bauspardarlehen. In der
Ansparphase wird ein bestimmter monatlicher Betrag eingezahlt und
verzinst. Ist die gewählte Ansparsumme erreicht, ist der Vertrag zuteilungsreif
und die Bausparkasse schüttet das Darlehen für die Finanzierung aus. Die Vorteile: Ein Bausparvertrag bietet ab Zuteilung die Sicherheit vergleichsweise niedriger
Zinsen. Außerdem können Förderungen wie Vermögenswirksame Leistungen (VL) vom Arbeitgeber, die Arbeitnehmersparzulage sowie die Wohnungsbauprämie in den Vertrag fließen.
–> Tipp: Wer einen Bausparvertrag für die Bildung von Rücklagen nutzt, achtet am besten auf einen Vertrag, der sich teilen lässt. So steht in regelmäßigen Abständen Geld für eine Sanierung zur Verfügung.
Welche Sanierungsmaßnahmen können aus einem Bausparvertrag finanziert werden?
Wichtig ist eine wohnwirtschaftliche Verwendung der Gelder aus dem Bausparvertrag. Das kann eine energetische Sanierung oder auch ein altersgerechter Umbau sein. Für diese Maßnahmen können Eigenkapital und Darlehen zum Beispiel verwendet werden:
- Neue Fenster
- Neue Haustür
- Dämmung von Dach, Fassade, Kellerdecke oder Dachboden
- Einbau neuer Heizung
- Anschaffung einer Solaranlage
- Lüftungsanlage
- Barrierefreies Bad
- Neue Küche
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Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG

