Für Haushalte mit Wärmepumpe lohnt sich im Herbst ein Blick auf deren Außeneinheit: Laub, Staub, Spinnenweben und Vogelfedern können die Leistung des Gerätes erheblich beeinträchtigen und die Lebensdauer reduzieren. Blätter, kleinere Äste und andere Fremdkörper, die sich um oder unter der Außeneinheit und an den Lüftungsgittern angesammelt haben, sollten deshalb frühzeitig entfernt werden. Auch der Kondensatablauf sollte frei und nicht mit Schmutzablagerungen zugesetzt sein. Ist das Gehäuse mit Sand und Pollen verschmutzt, lässt es sich mit einem Schwamm und etwas lösungsmittelfreier Seife reinigen.
Auf aggressive Reinigungsmittel verzichten
Vermeiden sollten Eigentümer dagegen Sprays, Scheuermittel, Spülmittel oder Reinigungsmittel. Diese könnten Lösungsmittel, Chlor oder andere Stoffe enthalten und die Verkleidung der Wärmepumpe beschädigen. Auch der Einsatz eines Hochdruckreinigers oder direkte Wasserstrahlen können zu Geräteschäden führen. Vor der Reinigung sind die Herstellerangaben in der Bedienungsanleitung zu beachten.
–> Wichtig zu wissen: Der Herbstputz der Außeneinheit darf nicht bei Betrieb oder Restlauf erfolgen und die Reinigung der innenliegenden Komponenten sollte immer nur von Fachpersonal erfolgen!
Einstellungen der Wärmepumpe optimieren
Besonders wichtig für einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe sind die richtigen Einstellungen und Optimierungen im Betrieb. Zum Start der Heizsaison im Herbst lohnt sich auch hier ein Check, ob alles noch passt. Das gilt besonders dann, wenn die Wärmepumpe erst vor Kurzem in Betrieb genommen wurde, oder wenn es in der Zwischenzeit noch Nutzungsänderungen, Umbauten oder weitere Sanierungsmaßnahmen gegeben hat. Wer hier bei den Einstellungen „dranbleibt“, wird mit einem niedrigen Stromverbrauch und zuverlässigen Heizbetrieb belohnt.
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Quelle: Verbraucherzentrale NRW / energie-fachberater.de

