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Frühjahrsputz für die Entwässerung – die 3 besten Tipps – Dachrinnen, Entwässerungsrinnen und Punktabläufe reinigen

Garten und Terrasse bei Starkregen

Ein Starkregen kann Haus und Grundstück schnell unter Wasser setzen. Ein Frühjahrsputz für die Entwässerung ist deshalb PflichtFoto: ACO GmbH

Entwässerungrinne reinigen

Nur durch saubere Abläufe kann Regenwasser gezielt abfließen. Dachrinnen, Entwässerungsrinnen und Punktabläufe sollten deshalb im Frühling gereinigt werdenFoto: ACO GmbH

Rückstausicherung Waschbecken im Keller

Rückstausicherungen- zum Beispiel am Waschbecken im Keller – müssen regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit geprüft werdenFoto: ACO GmbH

1. Dachrinnen und Entwässerungsrinnen im Frühling reinigen
Nur durch saubere Abläufe kann Regenwasser gezielt abfließen. Dachrinnen, Entwässerungsrinnen und Punktabläufe sollten deshalb im Frühling gereinigt werden: Bei den meisten Entwässerungsrinnen auf dem Hof oder der Terrasse kann einfach der Rost abgenommen werden. Angesammelte Zweige und Laubreste werden dann mit Handfeger und Schaufel entfernt. Auch die Abläufe in den Lichtschächten vor Kellerfenstern sollten von Blättern und Schmutz befreit werden, um ein schnelles Abfließen des Regenwassers sicherzustellen. Ein Laubschutzgitter für Lichtschächte hilft den Reinigungsaufwand zu reduzieren.

2. Entwässerungsschächte kontrollieren
Nächste Station ist die Kontrolle der Schächte für Schmutz- und Regenwasser. Die Schächte befinden sich häufig im Vorgarten, hier soll das Wasser sicher ablaufen können. Denn Verstopfungen und Verschmutzung führen zu unerwarteten Überraschungen und lassen das Wasser an nicht geeigneten Orten austreten.

3. Rückstausicherung überprüfen
Die im Keller vorhandene Rückstausicherung an der Waschmaschine, dem Spülbecken oder in den Bodenabläufen sollte auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Rückstausicherungen sind zwingend notwendig, wenn Abwasser unterhalb der sogenannten Rückstauebene (üblicherweise die Straßenkante) abgeleitet wird. Heftige Niederschläge überlasten die Kanalisation und das rückstauende Wasser steigt in den Kanalschächten bis zur Rückstauebene und drückt das rückstauende Abwasser zurück in die Grundstücksentwässerungsanlagen der umliegenden Häuser. Bei Räumen untergeordneter Nutzung wie Abstellräumen reicht häufig ein Rückstauverschluss mit Pendelklappe. Wenn jedoch kein Gefälle zum Kanal besteht, eine kontinuierliche Entwässerung von Nöten ist oder Sachwerte, wie eine Heizungsanlage, vorhanden sind, kommt eine Abwasserhebeanlage zum Einsatz.

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Quelle: ACO GmbH / energie-fachberater.de


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