{"id":25871,"date":"2025-05-21T08:00:54","date_gmt":"2025-05-21T07:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/verdaenergy.de\/bauwerksbegruenung-hat-im-bestand-noch-viel-potenzial\/"},"modified":"2025-05-21T08:00:54","modified_gmt":"2025-05-21T07:00:54","slug":"bauwerksbegruenung-hat-im-bestand-noch-viel-potenzial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/bauwerksbegruenung-hat-im-bestand-noch-viel-potenzial\/","title":{"rendered":"Bauwerksbegr\u00fcnung hat im Bestand noch viel Potenzial"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1dn5d8f210\">Die Bauwerksbegr\u00fcnung bietet viele M\u00f6glichkeiten, wie sich St\u00e4dte an das <a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/klimaschutz\">Klima<\/a> anpassen, Biodiversit\u00e4t erhalten und Feinstaub binden k\u00f6nnen. Trotzdem sind viel zu wenige D\u00e4cher und Fassaden von Neu- oder Bestandsgeb\u00e4uden begr\u00fcnt. Bei dem BuGG-Fachkongress, der am 6. und 7. Mai in Berlin stattfand, ging es vor allem um die nachtr\u00e4gliche Begr\u00fcnung. In 24 Fachvortr\u00e4gen gaben 26 Referierende Einblicke zu Strategien und Projektbeispielen. \u00dcber 200 Teilnehmende kamen zusammen.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlqt6d0\"><b>Wie KI bei der Planung hilft<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/b><\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlot3u0\">Einen wichtigen Aspekt stellte Peter K\u00fcsters vom Fachplanungsb\u00fcro <a href=\"https:\/\/www.kgsk.de\/\">Gr\u00fcn.Stadt.Klima<\/a>\u00a0vor. Er pr\u00e4sentierte die Online Plattform <a href=\"https:\/\/www.greenpass.io\/\">Greenpass<\/a>. Die KI erstellt einen digitaler Geb\u00e4udezwilling und simuliert die Auswirkungen einer Dach- und Fassadenbegr\u00fcnung. Als Praxisbeispiel zeigte er das Alexianer Krankenhaus an der Hedwigsh\u00f6he in Berlin Treptow-K\u00f6penick. Daf\u00fcr hat sein B\u00fcro eine Klimaanpassungsstrategie erstellt. K\u00fcsters verwies auf das gro\u00dfe Potenzial vorhandener Fl\u00e4chen.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlr2990\"><b>\u201eWir brauchen keine riesengro\u00dfen Fl\u00e4chen\u201c<\/b><\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlot550\">Daran kn\u00fcpfte auch Staatssekret\u00e4rin Britta Behrendt (CDU) von der Senatsverwaltung f\u00fcr Mobilit\u00e4t, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt an. \u201eWir brauchen keine riesengro\u00dfen Fl\u00e4chen\u201c, betonte sie. Man m\u00fcsse auch kleine Fl\u00e4chen in der Stadt begr\u00fcnen. Insgesamt wolle sie sich f\u00fcr die Ausweitung und Erhaltung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen sowie f\u00fcr deren F\u00f6rderung einsetzen. Oftmals fehle es an Informationen zu dem Thema. Sie ermutigte die Teilnehmenden: \u201eLassen Sie sich nicht abschrecken von Fragen und Kritik\u201c.<\/p>\n<figure class=\"aurora-image _right _fit-frame-height-to-content\" data-tap-fullscreen=\"\" data-component-id=\"doc-1irmm0m6b0\">\n <img decoding=\"async\" class=\"aurora-doc-image\" alt=\"Britta Behrendt von der Senatsverwaltung f\u00fcr Mobilit\u00e4t, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt im Gespr\u00e4ch mit Kongress-Moderator Peter Menke der PR-Agentur Ned.Work.\" src=\"\/sites\/default\/files\/styles\/aurora_default\/public\/aurora\/2025\/05\/449736.jpeg?itok=miP4c20e\"\/><\/p>\n<p class=\"credit\" doc-editable=\"credit\">Alisia Romeo<\/p><figcaption doc-editable=\"caption\">Britta Behrendt von der Senatsverwaltung f\u00fcr Mobilit\u00e4t, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt im Gespr\u00e4ch mit Kongress-Moderator Peter Menke der PR-Agentur Ned.Work.<\/figcaption><\/figure>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlr9c40\"><b>Hier gibt es Informationen zur Bauwerksbegr\u00fcnung<\/b><\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlot6n0\">F\u00fcr Andrea Wegner von der Verbraucherzentrale NRW stellt der Mangel an Informationen sogar die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde dar. Oft seien Informationen zu dem Thema unverst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt: das wolle die Verbraucherzentrale auf ihrer Internetseite <a href=\"http:\/\/www.klimakoffer.nrw\">www.klimakoffer.nrw<\/a> anders machen. Die Seite bietet Pflanzen und F\u00f6rdermittellisten. Aber Bauwerksbegr\u00fcnung m\u00fcsse auch erlebbar sein, erkl\u00e4rte Wegner. Aus diesem Grund organisiert die Verbraucherzentrale Klimaspazierg\u00e4nge, bei denen die Teilnehmenden mit Menschen, die ihr Haus bereits begr\u00fcnt haben, in Kontakt kommen.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlrg6k0\"><b>Kontakt und Ansprechpartner finden<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/b><\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlot7n0\">Wie f\u00e4ngt man so eine Begr\u00fcnung an? An wen wende ich mich? Christiane Heinichen vom Leipziger Umweltbund <a href=\"https:\/\/www.oekoloewe.de\/\">\u00d6kol\u00f6we<\/a> informierte \u00fcber Erstberatungen zur nachtr\u00e4glichen Fassadenbegr\u00fcnung. Es brauche kostenlose Unterst\u00fctzung, damit mehr Menschen eine Beratung in Betracht ziehen und im Anschluss auch eine Begr\u00fcnung umsetzen. Auch m\u00fcsse man Beratungen vor Ort anbieten, erl\u00e4uterte Heinichen. So k\u00f6nne man Wissen vermitteln und mit den Leuten zusammenarbeiten.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlot890\">Das Zwischenmenschliche spielte auch in dem Vortrag von Architekt und Energieberater Andreas Halboth eine gro\u00dfe Rolle. Er betonte die Wichtigkeit der Energieberatung, denn die Beratenden k\u00f6nnten einen emotionalen Bezug zu den Kunden und so auch zur Nachhaltigkeit schaffen.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlrlng0\"><b>Begr\u00fcnung als Nachhaltigkeitsleistung und Bauma\u00dfnahme<\/b><\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlota10\">Dieser Nachhaltigkeitsbezug k\u00f6nnte auch in Unternehmen verst\u00e4rkt werden. Dies l\u00e4sst sich aus den Zahlen des Vortrags von J\u00fcrgen Utz der Holdinggesellschaft <a href=\"https:\/\/www.list-gruppe.de\/\">List AG<\/a> ableiten. Demnach dokumentieren 70 Prozent der Unternehmen keine klimaresilienten Ma\u00dfnahmen. Er erkl\u00e4rte in seinem Vortrag das EU-Nachhaltigkeitsreporting (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD). Diese EU-Richtlinie verpflichtet Unternehmen, detailliert \u00fcber ihre Nachhaltigkeitsleistungen zu berichten. Auch die Unternehmen w\u00fcrden profitieren, denn Klimama\u00dfnahmen generieren langfristig stabile Wertsch\u00f6pfung. Utz forderte kein statisches Nachhaltigkeits-Zertifikat, das sich Unternehmen kaufen k\u00f6nnten, sondern einen dynamischen Prozess innerhalb der Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlotas0\">Matthias Kaiser von der TU Dortmund pl\u00e4dierte daf\u00fcr, Instandhaltung von D\u00e4chern und Fassaden mit Begr\u00fcnung in einer Bauma\u00dfnahme zusammenzufassen. Diese solle dann von Unternehmen und \u00f6ffentlichen Tr\u00e4gern als neues Standardvorgehen umgesetzt werden, erkl\u00e4rte Kaiser. Ob Dachfl\u00e4chen geeignet sind, k\u00f6nne man per Fernerkundung und Luftbild analysieren und anhand von Kriterien wie Dachneigung und Bauweise ermitteln. Wichtig seien auch die Neubauten, denn 84 Prozent aller neuen D\u00e4cher sind nicht begr\u00fcnt.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlrsni0\"><b>Geht nachtr\u00e4gliche Begr\u00fcnung auch bei denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4uden?<\/b><\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1irmlotcp0\">Aber sind alle Geb\u00e4ude geeignet? Wie funktioniert nachtr\u00e4gliche Begr\u00fcnung bei denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4uden? Dazu stellte Ana Bianchin die Ergebnisse ihrer Masterarbeit vor. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, Begr\u00fcnungsma\u00dfnahmen zu f\u00f6rdern und praxisnahe L\u00f6sungen zu ermitteln. Aktuell gibt es hierzu keine einheitlichen Gesetze, wodurch oftmals viele Unsicherheiten im Genehmigungsprozess entstehen. Um diesen Prozess zu vereinfachen und um mehr denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude zu begr\u00fcnen, brauche man solche Gesetze sowie F\u00f6rderprogramme. Ein sch\u00f6ner L\u00f6sungsansatz: Die Begr\u00fcnung als Erg\u00e4nzung des Bauwerks. So k\u00f6nne man beispielsweise historisch relevante Blumen ausw\u00e4hlen, um die Bepflanzung in die Geschichte des Geb\u00e4udes zu integrieren. Quelle: BuGG-Fachkongress \/ ar<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/klimaschutz\/bauwerksbegruenung-hat-im-bestand-noch-viel-potenzial\">source<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bauwerksbegr\u00fcnung bietet viele M\u00f6glichkeiten, wie sich St\u00e4dte an das Klima anpassen, Biodiversit\u00e4t erhalten und Feinstaub binden k\u00f6nnen. 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