{"id":26499,"date":"2025-07-21T05:49:29","date_gmt":"2025-07-21T04:49:29","guid":{"rendered":"https:\/\/verdaenergy.de\/wdvs-abfaelle-weiterverwenden\/"},"modified":"2025-07-21T05:49:29","modified_gmt":"2025-07-21T04:49:29","slug":"wdvs-abfaelle-weiterverwenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wdvs-abfaelle-weiterverwenden\/","title":{"rendered":"WDVS-Abf\u00e4lle weiterverwenden"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1e3ottl2h0\">Der Abbau von EPS-basierte <a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/daemmung\">W\u00e4rmed\u00e4mm-Verbundsystemen<\/a> (WDVS) ist nicht g\u00fcnstig \u2013 und schon gar nicht nachhaltig. Die Abf\u00e4lle m\u00fcssen ungetrennt mit relativ hohen Kosten in einer M\u00fcllverbrennungsanlage entsorgt werden. Die Systemkomponenten aufwendig zu trennen, um zumindest den EPS-Anteil in einer Recyclinganlage wiederaufbereiten zu k\u00f6nnen, ist nicht wirtschaftlich. Daf\u00fcr sind die R\u00fcckbaumengen zu gering. Eine Forschungsprojekt hat deshalb einen neuen Ansatz untersucht: die ungetrennte Weiterverwendung r\u00fcckgebauter, EPS-basierter Systeme in der Zementindustrie. \u201eAuf diesem Wege lie\u00dfe sich die ohnehin schon gute Umweltbilanz von WDV-Systemen weiter verbessern \u2013 schlie\u00dflich haben sie zum Zeitpunkt des R\u00fcckbaus meist schon jahrzehntelang den Verbrauch von Energie verringert\u201c, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung des D\u00e4mmstoffherstellers Sto. An dem Projekt haben sich au\u00dferdem das Chemieunternehmen BASF, das IWARU Institut an der Fachhochschule M\u00fcnster und die Firma Temps Malereibetriebe beteiligt.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j0i0auon0\">Verfahren funktioniert, WDVS-Abf\u00e4lle fehlen<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j0i0am7f0\">Bei dem untersuchten Vorgehen wird der D\u00e4mmstoff als Sekund\u00e4rbrennstoff energetisch genutzt, w\u00e4hrend die weiteren Komponenten \u2013 Gewebe, M\u00f6rtel und Putz \u2013 als mineralischer Rohstoffersatz bei der Herstellung von Zementklinker stofflich verwertet werden. In zwei Versuchen im gro\u00dfindustriellen Ma\u00dfstab im Ph\u00f6nix Zementwerk Krogbeumker in Beckum hat die Arbeitsgruppe festgestellt, dass sich EPS-basierte \u2013 auch HBCD-haltige \u2013 WDVS-Abf\u00e4lle als Sekund\u00e4rroh- beziehungsweise -brennstoffe in Zementwerken eignen. Ihr Einsatz hat weder signifikante Auswirkungen auf die Emissionen der Werke noch auf die Qualit\u00e4t des produzierten Klinkers. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen belegten zudem die Wirtschaftlichkeit dieses Vorgehens. Noch ist allerdings nicht abzusehen, wann eine funktionierende Prozesskette vom R\u00fcckbau \u00fcber die Lagerung und Zerkleinerung bis zum Einsatz im Zementwerk zur Verf\u00fcgung stehen wird. Aktuell diskutieren die Projektpartner Fragen der Abfallaufbereitung und der Stoffstromsteuerung, um die f\u00fcr ein Zementwerk ben\u00f6tigten Mengen an WDVS-Abf\u00e4llen herbeischaffen zu k\u00f6nnen. Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sto.de\/s\/\">Sto<\/a> \/ jb<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/daemmung\/wdvs-abfaelle-weiterverwenden\">source<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Abbau von EPS-basierte W\u00e4rmed\u00e4mm-Verbundsystemen (WDVS) ist nicht g\u00fcnstig \u2013 und schon gar nicht nachhaltig. Die Abf\u00e4lle m\u00fcssen ungetrennt mit relativ hohen Kosten in einer M\u00fcllverbrennungsanlage entsorgt werden. 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