{"id":26915,"date":"2025-09-03T05:02:48","date_gmt":"2025-09-03T04:02:48","guid":{"rendered":"https:\/\/verdaenergy.de\/bbsr-kommunale-waermeplanung-kommt-voran\/"},"modified":"2025-09-03T05:02:48","modified_gmt":"2025-09-03T04:02:48","slug":"bbsr-kommunale-waermeplanung-kommt-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/bbsr-kommunale-waermeplanung-kommt-voran\/","title":{"rendered":"BBSR: Kommunale W\u00e4rmeplanung kommt voran"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1dn5d8f210\">Immer mehr <a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/kommunen-und-quartier\">Gemeinden<\/a> in Deutschland arbeiten an einem <a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/fachwissen\/neue-marktchancen-fuer-die-energieberatung-betaetigungsfeld-mit-grossem-potenzial\" data-entity-uuid=\"061edee0-2aad-4e08-b709-8e6cd4ee49bf\">W\u00e4rmeplan<\/a>. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Demnach haben bis Anfang Mai 2025 bereits 5.085 Gemeinden \u2013 rund 47 Prozent aller Gemeinden bundesweit \u2013 mit der Erstellung begonnen. Weitere 488 Gemeinden (4,5 Prozent) haben ihren W\u00e4rmeplan bereits abgeschlossen. Rund 66 Prozent der Bev\u00f6lkerung (55,8 Millionen Menschen) leben gem\u00e4\u00df der BBSR-Analyse in Gemeinden mit begonnener W\u00e4rmeplanung, weitere 16 Prozent (13 Millionen Menschen) in Gemeinden mit bereits fertigen Pl\u00e4nen. Lediglich 18 Prozent der Bev\u00f6lkerung (15,6 Millionen Menschen) wohnen in Gemeinden ohne dokumentierten Planungsstart.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j43fnvof0\">Besonders weit ist der Fortschritt in Baden-W\u00fcrttemberg: Hier liegt in knapp einem Viertel der Gemeinden bereits ein fertiger W\u00e4rmeplan vor. In Schleswig-Holstein sind es zwar nur 3,2 Prozent, diese decken jedoch fast 45 Prozent der Landesbev\u00f6lkerung ab. Auch in Nordrhein-Westfalen, wo viele gro\u00dfe Kommunen mit Frist bis 2026 verpflichtet sind, sind mehr als 80 Prozent der Gemeinden bereits aktiv.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j43foc760\"><b>Es kommt auch auf \u201eQualit\u00e4t und Nutzbarkeit\u201c der Pl\u00e4ne an \u00a0<\/b><\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j43fnvp80\">Das Gesetz f\u00fcr die W\u00e4rmeplanung und zur Dekarbonisierung der W\u00e4rmenetze (W\u00e4rmeplanungsgesetz \u2013 WPG) schafft seit dem 1. Januar 2024 erstmals einen bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen. Es verpflichtet die L\u00e4nder, W\u00e4rmepl\u00e4ne f\u00fcr ihr Gebiet sicherzustellen. Die Fristen sind gestaffelt: Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern m\u00fcssen bis zum 30. Juni 2026 liefern, alle \u00fcbrigen bis zum 30. Juni 2028. Viele Gemeinden haben dennoch schon vor Ablauf ihrer Fristen mit der Arbeit begonnen. \u00dcber die H\u00e4lfte der derzeit aktiven Gemeinden hat weniger als 100.000 Einwohner. \u201eDas zeigt, dass zahlreiche Kommunen fr\u00fchzeitig Verantwortung \u00fcbernehmen und den Weg f\u00fcr die W\u00e4rmewende bereiten\u201c, hei\u00dft es in der Analyse des BBSR. BBSR-Expertin Andrea Arnold-Drmic betont: \u201eIn den kommenden Jahren wird es nicht nur auf die fl\u00e4chendeckende Erstellung von W\u00e4rmepl\u00e4nen, sondern insbesondere auf ihre Qualit\u00e4t und Nutzbarkeit ankommen. Entscheidend ist, dass die Pl\u00e4ne eine tragf\u00e4hige Grundlage f\u00fcr konkrete Ma\u00dfnahmen bilden und wirksam zur Umsetzung der W\u00e4rmewende beitragen.\u201c<\/p>\n<figure class=\"aurora-image _right _fit-frame-height-to-content\" data-tap-fullscreen=\"\" data-component-id=\"doc-1j43fu2s90\">\n <img decoding=\"async\" class=\"aurora-doc-image\" alt=\"Baden-W\u00fcrttemberg hat in der Disziplin Kommunale W\u00e4rmeplanung die Nase vorn, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein (wo vor allem die einwohnerreichen Gemeinden aktiv sind).\" src=\"\/sites\/default\/files\/styles\/aurora_default\/public\/aurora\/2025\/09\/475384.jpeg?itok=_yXQS869\"\/><\/p>\n<p class=\"credit\" doc-editable=\"credit\">BBSR<\/p><figcaption doc-editable=\"caption\">Baden-W\u00fcrttemberg hat in der Disziplin Kommunale W\u00e4rmeplanung die Nase vorn, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein (wo vor allem die einwohnerreichen Gemeinden aktiv sind).<\/figcaption><\/figure>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j43fojf80\"><b>Hintergrund: Wozu dienen kommunale W\u00e4rmepl\u00e4ne?<\/b><\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j43fnvq00\">Kommunale W\u00e4rmepl\u00e4ne bilden die Grundlage f\u00fcr die strategische Ausrichtung der lokalen W\u00e4rmeversorgung. Sie zeigen auf, wie der W\u00e4rmebedarf einer Kommune k\u00fcnftig klimaneutral gedeckt werden kann, welche Infrastrukturen daf\u00fcr angepasst oder neu aufgebaut werden m\u00fcssen und wo sich erneuerbare Energien, Abw\u00e4rmequellen und effiziente Technologien am besten nutzen lassen. Die Pl\u00e4ne erfassen dabei das gesamte Gemeindegebiet. Ziel ist es, langfristig tragf\u00e4hige und verl\u00e4ssliche Entscheidungsgrundlagen f\u00fcr Kommunen, Energieversorger, Wirtschaft und private Haushalte zu schaffen. Die Analyse \u201eW\u00e4rmewende in Deutschland: Kommunale W\u00e4rmeplanung im \u00dcberblick\u201c ist <a href=\"https:\/\/www.bbsr.bund.de\/BBSR\/DE\/veroeffentlichungen\/sonderveroeffentlichungen\/2025\/waermewende-in-deutschland.html\">hier<\/a> abrufbar. Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bbsr.bund.de\/\">BBSR<\/a> \/ ab\u00a0<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/kommunen-und-quartier\/bbsr-kommunale-waermeplanung-kommt-voran\">source<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Gemeinden in Deutschland arbeiten an einem W\u00e4rmeplan. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). 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