{"id":27075,"date":"2025-09-23T05:39:48","date_gmt":"2025-09-23T04:39:48","guid":{"rendered":"https:\/\/verdaenergy.de\/erster-hoffnungsschimmer-bei-den-baugenehmigungen\/"},"modified":"2025-09-23T05:39:48","modified_gmt":"2025-09-23T04:39:48","slug":"erster-hoffnungsschimmer-bei-den-baugenehmigungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/erster-hoffnungsschimmer-bei-den-baugenehmigungen\/","title":{"rendered":"Erster Hoffnungsschimmer bei den Baugenehmigungen"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1e3ottl2h0\">\u201eDer <a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/wohnungsbau\">Wohnungsbau<\/a> springt noch nicht nachhaltig an. Aber es gibt einen ersten Hoffnungsschimmer.\u201c Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgescha\u0308ftsfu\u0308hrer der Bauindustrie, Tim-Oliver Mu\u0308ller, die aktuell herausgegebenen Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamts. An Neu- und Umbauten wurden von Januar bis Juli rund 131.800 Wohnungen genehmigt. Gegenu\u0308ber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Plus von 6,6 Prozent. Im Juli 2025 wurde das Niveau des Vorjahresmonats mit insgesamt 22.100 Wohnungen (Neu- und Umbau in Wohn- und Nichtwohngeba\u0308uden) zwar um 30 Prozent u\u0308berschritten. Doch im Juli 2024 lag die Zahl genehmigter Wohnungen auf dem niedrigsten Wert fu\u0308r einen Juli seit 2009.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j5pcgm4u0\">Geschosswohnungsbau z\u00fcndet nur sehr langsam<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j5pcfeur0\">\u201eSo la\u0308sst sich eine ausreichende Versorgung von Singles sowie Familien insbesondere in Ballungsgebieten mit Wohnraum nicht realisieren. Denn das wichtigste Segment, der Geschosswohnungsbau, auf den zwei Drittel des Neubaus entfallen, zu\u0308ndet nur sehr langsam\u201c, so Mu\u0308ller weiter. Das Genehmigungsvolumen hat sich von Januar bis Juli 2025 auf rund 69.250 Wohnungen in Mehrfamilienha\u0308usern gegenu\u0308ber dem Vorjahreszeitraum stabilisiert. Dies entspricht einem Plus von 5,6 Prozent \u2013 allerdings nach jahrelang zweistelligen Einbru\u0308chen.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j5pcfevh0\">Im Segment des klassischen Eigenheimbaus verzeichnen die monatlichen Genehmigungszahlen fu\u0308r Einfamilienha\u0308user seit Januar wieder einen Aufwa\u0308rtstrend. Mit rund 25.400 Genehmigungen in den ersten sieben Monaten 2025 liegen sie im Vergleich zu Januar bis Juli 2024 um 15 Prozent im Plus. Im Vergleich zu dem Boomjahr 2020 liegen die Genehmigungen aber immer noch 50 Prozent im Minus. \u201eViele potenzielle Eigenheimbauer bleiben somit weiterhin in ihren Mietwohnungen, die dann nicht fu\u0308r andere Nutzer freiwerden\u201c, erga\u0308nzt Mu\u0308ller.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j5pchenv0\">Politik muss die F\u00f6rderung ausbauen und verstetigen<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j5pcfevm0\">Nach Auffassung des <a href=\"https:\/\/www.bauindustrie.de\">Hauptverbands der deutschen Bauindustrie<\/a> sei es umso wichtiger, dass die Politik den kleinen Hoffnungsschimmer nutze, um daraus eine echte Trendwende zu generieren. \u201eDazu geho\u0308ren auch die Pla\u0308ne der Regierung, eine befristete EH55-Fo\u0308rderung fu\u0308r den bestehenden Bauu\u0308berhang (genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Wohnungen) bereitzustellen. Allerdings bleibe es zuna\u0308chst fraglich, wie nachhaltig der Effekt auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt ausfallen werde. Die Fo\u0308rderung mu\u0308sse im Volumen ausgebaut und verstetigt werden\u201c, so Mu\u0308ller, der deswegen fordert: \u201eIn den Verhandlungen fu\u0308r den Bundeshaushalt 2026 mu\u0308ssen jetzt die finanziellen Vorkehrungen fu\u0308r die vielen guten Ansa\u0308tze aus dem Koalitionsvertrag getroffen werden. Dazu geho\u0308ren etwa die versprochenen steuerlichen Abschreibungsmo\u0308glichkeiten, eigenkapital-entlastende Ma\u00dfnahmen fu\u0308r Wohnungsbaugesellschaften und die Zusammenfu\u0308hrung bislang komplizierter Fo\u0308rderprogramme fu\u0308r Neubau und Sanierung.\u201c<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1j5pcfevq0\">Auch der wissenschaftliche Direktor des Instituts f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung, Sebastian Dullien, sieht die Entwicklung positiv: Die neuen Zahlen zeigten, &#8222;dass sich die Aussichten der Bauwirtschaft zunehmend bessern&#8220;, sagte Dullien. &#8222;Das Ende der Krise ist jetzt absehbar, aber f\u00fcr eine echte Entspannung am Wohnungsmarkt wird die Baut\u00e4tigkeit absehbar noch zu schwach bleiben.&#8220; Quelle: Bauindustrie \/ destatis \/ si<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/wohnungsbau\/erster-hoffnungsschimmer-bei-den-baugenehmigungen-0\">source<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Wohnungsbau springt noch nicht nachhaltig an. 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