{"id":27798,"date":"2025-12-04T10:19:41","date_gmt":"2025-12-04T09:19:41","guid":{"rendered":"https:\/\/verdaenergy.de\/optimierter-heizungsbetrieb-dank-digitalisierung\/"},"modified":"2025-12-04T10:19:41","modified_gmt":"2025-12-04T09:19:41","slug":"optimierter-heizungsbetrieb-dank-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/optimierter-heizungsbetrieb-dank-digitalisierung\/","title":{"rendered":"Optimierter Heizungsbetrieb dank Digitalisierung"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1e3ottl2h0\">\u201eWenn wir \u00fcber Digitalisierung sprechen, reden wir zun\u00e4chst mal \u00fcber Daten\u201c, sagt Marcus Rackel, Teamleiter beim <a href=\"https:\/\/www.kedi-dena.de\">Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi)<\/a> der Deutschen Energie-Agentur. Nur wenn Informationen \u00fcber Temperaturen, Laufzeiten oder Verbrauch von Heizungsanlagen vorliegen, k\u00f6nne daraus Wissen und schlie\u00dflich eine tats\u00e4chliche Wertsch\u00f6pfung durch <a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/heizungsoptimierung\">Optimierung <\/a>entstehen. Hei\u00dft im Umkehrschluss: Ein Gro\u00dfteil der Heizungsanlagen l\u00e4uft ineffizient, weil kaum Betriebsdaten vorliegen. \u201eH\u00e4ufig gibt es lediglich eine j\u00e4hrliche Endabrechnung\u201c, so Rackel.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhn41pb1\">Mit einem Heizungsmonitoring \u2013 also der kontinuierlichen Erfassung und Auswertung dieser Daten \u2013 lassen sich laut Rackel Einsparpotenziale erschlie\u00dfen und die Effizienz deutlich verbessern. Daf\u00fcr reichen laut Rackel oft wenige, nicht invasiv nachr\u00fcstbare Sensoren. F\u00fcnf bis sieben Messpunkte gen\u00fcgten in vielen F\u00e4llen, um ein grundlegendes Bild des Anlagenbetriebs zu erhalten. Auf diese Weise sei es schon m\u00f6glich, bis zu 20 Prozent Energie einzusparen.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhncub30\">Verschiedene Strategien f\u00fcrs Monitoring<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhn4l631\">Heizungsmonitoring eignet sich laut Rackel f\u00fcr nahezu alle modernen W\u00e4rmeerzeuger: Gas- und \u00d6lkessel, Fernw\u00e4rmestationen, W\u00e4rmepumpen und mehr. Je nach Geb\u00e4udetyp unterscheiden sich die Monitoringstrategien. Bei Wohngeb\u00e4uden konzentriert man sich meist auf den Heizungsraum, w\u00e4hrend in Nichtwohngeb\u00e4uden digitale Thermostate Mehrwert bieten. Diese k\u00f6nnen beispielsweise ge\u00f6ffnete Fenster erkennen, R\u00e4ume nach Belegungspl\u00e4nen steuern oder automatisch den hydraulischen Abgleich unterst\u00fctzen.<\/p>\n<figure class=\"aurora-image _right _fit-frame-height-to-content\" data-tap-fullscreen=\"\" data-component-id=\"doc-1jbhn5k670\">\n <img decoding=\"async\" class=\"aurora-doc-image\" alt=\"Marcus Rackel, Teamleiter beim Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi)\" src=\"\/sites\/default\/files\/styles\/aurora_default\/public\/aurora\/2025\/12\/498739.jpeg?itok=9FTjqEgS\"\/><\/p>\n<p class=\"credit\" doc-editable=\"credit\">Dena\/Die Hoffotografen<\/p><figcaption doc-editable=\"caption\">Marcus Rackel, Teamleiter beim Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi)<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhn59t11\">Ein weiterer Vorteil des Monitorings ist die Erf\u00fcllung gesetzlicher Vorgaben. So unterst\u00fctzen kontinuierliche Messungen die Anforderungen aus dem Geb\u00e4udeenergiegesetz &#8211; etwa zu Effizienzpr\u00fcfungen von Heizungen oder zur Geb\u00e4udeautomation bei gro\u00dfen Nichtwohngeb\u00e4uden. Zudem liefert das Monitoring wertvolle Daten f\u00fcr k\u00fcnftige Sanierungsentscheidungen. Mit realen Messwerten lassen sich Ma\u00dfnahmen besser planen, dimensionieren und wirtschaftlich bewerten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhn9n0q1\">Um ein Heizungsmonitoring umzusetzen, bieten sich verschiedene Modelle an. Einige Wohnungsunternehmen betreiben das Monitoring selbst, andere nutzen externe Dienstleistungen. Entsprechende Service-Unternehmen k\u00f6nnen sowohl die Sensorik installieren als auch die Analyse \u00fcbernehmen. Rackel hofft zudem, dass k\u00fcnftig auch Handwerksbetriebe Monitoring als eigenes Serviceangebot entdecken, um kontinuierliche Effizienzbetreuung anzubieten \u2013 \u00fcber die klassische Wartung hinaus.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhnb1kg0\">Kosten sind \u00fcberschaubar<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhnaoiq1\">Die Kosten sch\u00e4tzt er als \u00fcberschaubar ein. F\u00fcr die Ausstattung eines Heizungskellers mit nicht invasiver Sensorik rechnet er grob mit 2.000 bis 3.000 Euro. Alternativ k\u00f6nnen monatliche Servicegeb\u00fchren anfallen. Die Investitionen amortisierten sich h\u00e4ufig in wenigen Jahren \u2013 insbesondere bei steigenden Energie- und CO\u2082-Kosten.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhnbl1q0\">Herausforderungen liegen nach Rackels Erfahrung weniger in der Technik als in der Kommunikation. Hausmeister, Betreiber und Mieter m\u00fcssen fr\u00fchzeitig eingebunden werden, um Vorbehalte abzubauen und Akzeptanz zu schaffen. Dies sei eine Lehre aus ersten Projekten, in denen ein Heizungsmonitoring durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhnbvgc0\">Besonders in Kommunen und kleineren Organisationen bestehe h\u00e4ufig Unsicherheit, was Digitalisierung konkret bedeutet und welche Entscheidungen zu treffen sind, so Rackel. Das KEDI setze daher auf Aufkl\u00e4rung, praxisnahe Beispiele und die Empfehlung, zun\u00e4chst mit einfachem Monitoring im Heizungsraum zu starten. ms<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhnpjhr0\">Den Podcast finden Sie auf folgenden Plattformen:<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhnq0nl0\"><a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/de\/podcast\/heizungsmonitoring\/id1599241709?i=1000739459206\">Apple Podcast<\/a><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhnr80e0\"><a href=\"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/2236500-m-10eeb13df4dc72ad1f2fd34c40d14aae.mp3?source=feed\">Podigee<\/a><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhntk0m0\"><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/7iiEN9KrP1DyiMfV8nToIo?si=d8e26fce9729485f\">Spotify<\/a><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jbhnuh6k0\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/z03FcaVxGHw\">Youtube<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/heizungsoptimierung\/optimierter-heizungsbetrieb-dank-digitalisierung\">source<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWenn wir \u00fcber Digitalisierung sprechen, reden wir zun\u00e4chst mal \u00fcber Daten\u201c, sagt Marcus Rackel, Teamleiter beim Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) der Deutschen Energie-Agentur. 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