{"id":28457,"date":"2026-02-25T17:44:21","date_gmt":"2026-02-25T16:44:21","guid":{"rendered":"https:\/\/verdaenergy.de\/gmg-eckpunkte-es-kommt-jetzt-auf-waermepumpen-an\/"},"modified":"2026-02-25T17:44:21","modified_gmt":"2026-02-25T16:44:21","slug":"gmg-eckpunkte-es-kommt-jetzt-auf-waermepumpen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/gmg-eckpunkte-es-kommt-jetzt-auf-waermepumpen-an\/","title":{"rendered":"GMG-Eckpunkte: Es kommt jetzt auf W\u00e4rmepumpen an"},"content":{"rendered":"<div>\n<figure class=\"aurora-image _right _fit-frame-height-to-content\" data-tap-fullscreen=\"\" data-component-id=\"doc-1fllf325h0\">\n <img decoding=\"async\" class=\"aurora-doc-image\" alt=\"Die 65\u202f%-Erneuerbare-Energien-Regel f\u00fcr den Einbau neuer Heizungen entf\u00e4llt mit dem Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz. Es ist nur eine Auszeit. Denn gleichzeitig wird best\u00e4tigt, dass es sp\u00e4testens ab 2045 eine 100-%-EE-Regel und vorher einen EE-Hochlauf bis dahin geben wird.\" src=\"\/sites\/default\/files\/styles\/aurora_default\/public\/aurora\/2026\/02\/517309.jpeg?itok=C-ZExGQu\"\/><\/p>\n<p class=\"credit\" doc-editable=\"credit\">pusteflower9024<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span>\u2013 stock.adobe.com<\/p><figcaption doc-editable=\"caption\">Die 65\u202f%-Erneuerbare-Energien-Regel f\u00fcr den Einbau neuer Heizungen entf\u00e4llt mit dem Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz. Es ist nur eine Auszeit. Denn gleichzeitig wird best\u00e4tigt, dass es sp\u00e4testens ab 2045 eine 100-%-EE-Regel und vorher einen EE-Hochlauf bis dahin geben wird.<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpo7c0\"><b>Die Bundestagsfraktionen von CDU\/CSU und SPD haben am 25.\u202fFebruar 2026 \u201eEckpunkte zum neuen Geb\u00e4ude\u00admoderni\u00adsierungs\u00adgesetz\u201c vorgelegt. Sie verringern die bestehenden EE-Pflichten beim auch heute zu\u00adl\u00e4ssigen Einbau neuer \u00d6l- und Gas-Heizungen. Die Minderungs\u00adziele m\u00fcssen dann ins\u00adbe\u00adsondere durch W\u00e4rme\u00adpumpen kompensiert werden.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpo7q0\">Am Anfang sollte immer eine saubere Analyse stehen. Die liefern die \u201eEckpunkte zum neuen Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz\u201c auch. Verk\u00fcrzt zusammengefasst:<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpo880\">2023 wurde das Geb\u00e4udeenergiegesetz um heizungstechnische Anforderungen erg\u00e4nzt. Sie sind kleinteilig und b\u00fcrokratisch. Es hat aber offensichtlich etwas bewirkt. So stellt das Papier richtig fest, dass sich Eigent\u00fcmer nun beim Heizungstausch \u00fcberwiegend f\u00fcr eine W\u00e4rmepumpe oder Fernw\u00e4rme entscheiden.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpo8l0\">W\u00fcrde man nicht wissen, dass es aktuell haupts\u00e4chlich darum geht, dass sich die Union schon in der Opposition und im Wahlkampf verrannt und selbst viel zur Verunsicherung des Markt beigetragen hat, w\u00fcrde man die Schlussfolgerungen der Analyse nicht verstehen k\u00f6nnen: \u201eDas Heizungsgesetz [die heizungstechnischen Anforderungen im GEG] wird abgeschafft.\u201c Damit die Freiheit dann nicht ausufert, wird sogleich neue B\u00fcrokratie angek\u00fcndigt: \u201eEs bedarf einer Regelung zum Schutz der Mieter vor \u00fcberh\u00f6hten Nebenkosten durch den Neueinbau unwirtschaftlicher Heizungen.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<div class=\"aurora-container\" doc-container=\"main\" data-doc-label=\"Container\" data-component-id=\"doc-1ji9tr24v0\" style=\"background-color: rgba(241, 234, 223, 0.4);\">\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpo920\"><b>Exkurs:<\/b> Um zu verstehen, warum das neue Konzept f\u00fcr Gas- und \u00d6l-Heizungen nur aufgehen kann, wenn es kaum genutzt wird, ein Gedankenspiel:<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpo9g0\">Ein Geb\u00e4ude mit Gas-Heizung habe auf dem aktuellen Stand CO<sub>2<\/sub>-Emissionen von 4\u202ft\/a. Ohne Ma\u00dfnahmen summieren sich 76\u202ft an CO<sub>2<\/sub>-Emissionen in den Jahren 2026 bis 2044. Da bis dahin die Emissionen ungef\u00e4hr linear auf null zur\u00fcckgefahren werden m\u00fcssen, steht nur ein Budget von 38\u202ft CO<sub>2<\/sub> zur Verf\u00fcgung.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9vj4c01\">Werden mit dem Einbau einer neuen Gas-Heizung in 2026 die Emissionen um 20\u202f% gesenkt, verringern sich die j\u00e4hrlichen Emissionen auf 3,2\u202ft CO<sub>2<\/sub> und die Summe der Emissionen auf 60,8\u202ft CO<sub>2<\/sub>. Es m\u00fcssen also (60,8\u202ft \u2212 38\u202ft) = 22,8\u202ft CO<sub>2<\/sub> \u00fcber andere Ma\u00dfnahmen kompensiert werden. Verteilt auf 19 Jahre sind das 1,2\u202ft\/a CO<sub>2<\/sub>. Wollte man das nur \u00fcber EE-Beimischungen realisieren und w\u00fcrde schon heute beginnen, m\u00fcsste die Quote f\u00fcr das Geb\u00e4ude bei 37,5\u202f% liegen. Beginnt man erst 2029, m\u00fcsste sie dann auf 44,5\u202f% steigen. F\u00fchrt man nur eine 10-%-Quote in 2029 ein, ist das Budget Ende 2038 aufgezehrt. Sie m\u00fcsste vorher deutlich steigen, um das Budget bis 2044 zu strecken.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jiahbglg0\">Nun gibt es keine Budgets f\u00fcr ein einzelnes Geb\u00e4ude, aber wenn viele Geb\u00e4ude ihr rechnerisches Budget \u00fcberschreiten, ist das kaum zu kompensieren.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jiahbgmd0\">Die hohen EE-Quoten wiederum sind f\u00fcr eine gro\u00dfe Menge an Geb\u00e4uden nicht realisierbar. Dadurch m\u00fcssen die Minderungen auf anderen Wegen erreicht werden: durch verbrauchssenkende Ma\u00dfnahmen am betrachteten Geb\u00e4ude oder insgesamt in anderen Geb\u00e4uden. Hier kommen insbesondere W\u00e4rmepumpen, Biomasse-Heizungen und Fernw\u00e4rme ins Spiel, ihre Emissionen sind im Geb\u00e4udesektor null. Das erm\u00f6glicht, Ma\u00dfnahmen an der Geb\u00e4udeh\u00fclle auf den optimalen Zeitpunkt zu legen.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<\/div>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tsds40\">Konkret genannte Ma\u00dfnahmen im Eckpunktepapier:<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>\u201eWir st\u00e4rken die Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung, denn die Eigent\u00fcmer wissen am besten, was in ihren Heizungskeller passt.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpoan0\"><b>Anmerkung:<\/b> Mit den nur grob umrissenen Regelungen f\u00fcr eine allgemeine und eine fallbezogene Quotenregelung f\u00fcr \u201eklimafreundliche\u201c Brennstoffanteile (siehe unten) ist f\u00fcr die betroffenen Heizsysteme der erh\u00f6hte Brennstoffpreis in den n\u00e4chsten Jahren weitgehend offen. Ohne Handlungsdruck (Heizungshavarie) ist die typische Reaktion auf unkalkulierbare Preise abzuwarten. Ohne verl\u00e4ssliche Energiekosten wird die Entscheidungsfreiheit entwertet.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eDie [\u2026] Regelungen der mit der Novelle 2023 eingef\u00fcgten \u00a7\u00a7\u202f71 \u2013 71p sowie der \u00a7\u202f72 des GEG werden gestrichen.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpobe0\"><b>Anmerkung<\/b>: Im Prinzip werden die \u00a771-Regelungen durch \u00e4hnliche Regelungen ersetzt. \u00a7\u202f72 GEG Abs. (4) sieht vor: \u201eHeizkessel d\u00fcrfen l\u00e4ngstens bis zum Ablauf des 31.\u202fDezember 2044 mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.\u201c Es handelt sich hierbei eigentlich nicht um ein spezielles Verbot. Das sp\u00e4teste Verwendungsende ergibt sich bereits u.\u202fa. aus dem Bundes-Klimaschutzgesetz. Die Betonung im GEG liegt auf \u201el\u00e4ngstens\u201c und sollte signalisieren, dass es keinen Anspruch auf eine (leitungsgebundene) Versorgung mit fossilen Brennstoffen bis Ende 2044 gibt.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jia260gl0\">\u201e\u00a7\u202f71a Geb\u00e4udeautomation\u201c ist eine Umsetzt der EU-Geb\u00e4uderichtlinie. Vermutlich wurde hier der Rotstift etwas zu weitr\u00e4umig angesetzt.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eDie pauschale Vorgabe eines Anteils von mindestens 65\u202fProzent erneuerbarer Energien bei der W\u00e4rmeversorgung f\u00fcr alle Neu- und Bestandbauten entf\u00e4llt.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<figure class=\"aurora-image _right _fit-frame-height-to-content\" data-tap-fullscreen=\"\" data-component-id=\"doc-1jia3rspq0\">\n <img decoding=\"async\" class=\"aurora-doc-image\" alt=\"Das neue Geb\u00e4ude\u00admodernisierungs\u00adgesetz soll das alte Geb\u00e4ude\u00adenergiegesetz \u201eeinfacher und besser\u201c machen: Jede noch so alte Heizung bekommt ein Bleibe\u00adrecht auf Ewigkeit. Ab 2028 wird aber der Brennstoff \u00fcber eine EE-Quote verteuert.\" src=\"\/sites\/default\/files\/styles\/aurora_default\/public\/aurora\/2026\/02\/517363.jpeg?itok=NvfJdnB5\"\/><\/p>\n<p class=\"credit\" doc-editable=\"credit\">Jan \u2013 stock.adobe.com<\/p><figcaption doc-editable=\"caption\">Das neue Geb\u00e4ude\u00admodernisierungs\u00adgesetz soll das alte Geb\u00e4ude\u00adenergiegesetz \u201eeinfacher und besser\u201c machen: Jede noch so alte Heizung bekommt ein Bleibe\u00adrecht auf Ewigkeit. Ab 2028 wird aber der Brennstoff \u00fcber eine EE-Quote verteuert.<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpocc0\"><b>Anmerkung:<\/b> Diese Regelung hat es f\u00fcr Bestandgeb\u00e4ude so nie gegeben. Die 65-%-Pflicht ist im GEG an den Einbau einer neuen Heizungsanlage gekoppelt. Die 65\u202f% EE sind nur f\u00fcr Gas- und \u00d6l-Heizungen relevant und bei einer \u00d6l-Heizung schwerer zu erf\u00fcllen. Die H\u00fcrde war zugleich ein Schutz vor Fehlinvestitionen. Ab 2045 liegt die Quote auf Basis der Klimaziele quasi automatisch bei 100\u202f%. Das kann man nicht einfach beim Jahreswechsel \u201eAnschalten\u201c, deshalb wird es vorher einen EE-Hochlauf oder ein Auslaufen der Brennstoffe geben.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eAuch Betriebsverbote f\u00fcr bestimmte Heizungsarten streichen wir.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\u201eWir werden im Gesetz einen technologieoffenen Katalog mit allen m\u00f6glichen Heizungsoptionen nennen und eine Offenheit f\u00fcr Innovationen schaffen.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpodk0\"><b>Anmerkung:<\/b> Auch das aktuelle GEG z\u00e4hlt m\u00f6gliche Standardoptionen auf und verweist f\u00fcr Individuall\u00f6sungen auf ein Nachweisverfahren. Sobald man einen Katalog erstellt, ist technologieoffen beschr\u00e4nkt. Ein \u201etechnologieoffener Katalog\u201c ist etwas, was mit Heizungen gar nichts zu tun hat. Aber es ist zu erkennen, was eigentlich gemeint ist.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eK\u00fcnftig k\u00f6nnen neben der W\u00e4rmepumpe, Fernw\u00e4rme, hybriden Heizungsmodellen und Biomasseheizung weiterhin auch Gas- und \u00d6lheizungen eingebaut werden. Voraussetzung ist, dass diese ab 1.1.2029 einen zunehmenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe nutzen (\u201aBio-Treppe\u2018). Wird also eine Gas- oder \u00d6lheizung ab Inkrafttreten ausgetauscht, ist die neue Heizung zu einem aufwachsenden Anteil mit klimafreundlichen Brennstoffen wie Biomethan und synthetischem Treibstoff (Bio-Treppe) zu betreiben. Ab 1.1.2029 muss dieser Anteil bei mindestens 10 Prozent liegen, den weiteren Anstieg bis 2040 legen wir in drei Schritten im Gesetz fest.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpoeg0\"><b>Anmerkung:<\/b> Eine \u201eBio-Treppe\u201c gibt es im GEG bereits heute: Startpunkt 1.1.2029 mit 15\u202f% und 60\u202f% in der letzte Stufe ab 1.1.2040. Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied: Sie war nur als Verpflichtung f\u00fcr den Einbau von Gas- und \u00d6l-Heizungen vor der W\u00e4rmeplanung vorgesehen. Die neue Bio-Treppe wird auch r\u00fcckwirkend f\u00fcr die Geb\u00e4ude angepasst, die schon \u00fcber das aktuelle GEG verpflichtet sind.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jia0l00m0\">Gr\u00fcngasquote und Gr\u00fcnheiz\u00f6lquote<\/h2>\n<ul>\n<li>\u201eMit einer moderaten Gr\u00fcngasquote sowie einer Gr\u00fcnheiz\u00f6lquote setzen wir zus\u00e4tzlich bei den Inverkehrbringern von Erdgas und Heiz\u00f6l an. Das st\u00e4rkt unsere Unabh\u00e4ngigkeit von Energieimporten, nutzt heimische Potenziale und tr\u00e4gt systemisch zur Treibhausgasminderung im Geb\u00e4udebestand bei. Andere Sektoren, insbesondere Industrie und Gewerbe, sollen davon ausgenommen werden.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<figure class=\"aurora-image _right _fit-frame-height-to-content\" data-tap-fullscreen=\"\" data-component-id=\"doc-1jia0lj3m0\">\n <img decoding=\"async\" class=\"aurora-doc-image\" alt=\"Bisher wird in Deutschland nur ein geringer Teil der Biogaserzeugung zu Biomethan aufbereitet und in das Erdgasnetz eingespeist.\" src=\"\/sites\/default\/files\/styles\/aurora_default\/public\/aurora\/2026\/02\/517323.jpeg?itok=B3o-JjHY\"\/><\/p>\n<p class=\"credit\" doc-editable=\"credit\">Natascha \u2013 stock.adobe.com<\/p><figcaption doc-editable=\"caption\">Bisher wird in Deutschland nur ein geringer Teil der Biogaserzeugung zu Biomethan aufbereitet und in das Erdgasnetz eingespeist.<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpoff0\"><b>Anmerkung:<\/b> Das sollte man zweimal lesen: Unsere <span style=\"text-decoration: underline;\">Unabh\u00e4ngigkeit von Energieimporten<\/span> st\u00e4rken. Mit einer moderaten Quote. Mit heimischen Potenzialen. Die Realit\u00e4t ist eine hochgradige Importabh\u00e4ngigkeit bei fossilen Brennstoffen. <br data-newline=\"\"\/>Und so sehen die heimischen Potenziale im n\u00e4chsten Eckpunktepapier-Absatz aus: \u201edazu z\u00e4hlen technologieoffen insbesondere Biomethan, gr\u00fcner, blauer, orangener und t\u00fcrkisen Wasserstoff, Wasserstoffderivate sowie synthetisches Methan und Bio\u00f6l\u201c. <br data-newline=\"\"\/>Blauer Wasserstoff wird aus fossilem Erdgas durch Dampfreformierung gewonnen, wobei das entstehende CO<sub>2<\/sub> abgeschieden und gespeichert wird. T\u00fcrkiser Wasserstoff wird durch die thermische Spaltung von Methan (Methanpyrolyse) aus Erdgas gewonnen, dabei wird fester Kohlenstoff abgeschieden.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eDas Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie wird zur konkreten Umsetzung bis zum Sommer 2026 Eckpunkte vorstellen. Die entsprechende Quote kann bilanziell erf\u00fcllt werden. Sie wird 2028 in H\u00f6he von bis zu einem Prozent starten und in einem hochlaufenden Pfad so ausgestaltet, dass diese einen zus\u00e4tzlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leistet. Mit der Einf\u00fchrung der Quote sollen bis 2030 insgesamt mindestens zwei Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Diese Gr\u00fcngas-\/Gr\u00fcn\u00f6lquote wird auf die Bio-Treppe angerechnet.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpog90\"><b>Anmerkung:<\/b>\u00a0Unklar ist, ob das Minderungsziel von 2\u202fMio. Tonnen CO<sub>2<\/sub>\u00a0eine Summe der Jahre 2028 bis 2030 oder ein Wert f\u00fcr das Jahr 2030 sein soll. Das Bundes-Klimaschutzgesetz sieht f\u00fcr 2030 eine Jahresemissionsmenge von 67\u202fMio. Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent vor. Die Emissionen kommen zu etwa 77\u202f% (Jahr 2023) aus dem Verpflichtungsbereich Haushalte und hier fast ausschlie\u00dflich aus fossilem Erdgas, Heiz\u00f6l und Fl\u00fcssiggas. Bezieht man das Ziel von 2\u202fMio. Tonnen CO<sub>2<\/sub> auf die zugeordneten 51,6\u202fMio. Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent, ergibt sich eine Gesamtquote von gut 3,8\u202f%. Nimmt man den Bezug auf die Summe der Jahresemissionsmengen von 2028 bis 2030, ergibt sich eine Quote von rund 1,2\u202f%. Da die Minderungsleistung der Haushalte rechnerisch bei etwa 3,85\u202fMio. t CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent liegt, ist wohl der kleine Wert gemeint.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eDie ausk\u00f6mmliche Finanzierung der Bundesf\u00f6rderung effiziente Geb\u00e4ude (BEG) wird bis mindestens 2029 sichergestellt.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpoh70\"><b>Anmerkung:<\/b> Das ist zwar dehnbar, aber dennoch ein gutes Signal. Die Heizungsf\u00f6rderung ist allerdings als einzelner Programmpunkt bewusst oder unbewusst nicht genannt. Im Infopapier zum Eckpunktepapier hei\u00dft es dann aber: \u201eWir bekennen uns zur F\u00f6rderung des Einbaus klimaneutraler Heizungen.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jiac0qld0\"><b>Nachtrag:<\/b> Der Bundesverband W\u00e4rmepumpe (BWP) hat darauf hingewiesen, dass Jens Spahn, Vorsitzender der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, am 25.02.2026 im ARD-Morgenmagazin auf die Nachfrage, was \u201eausk\u00f6mmlich finanziert\u201c konkret und f\u00fcr die W\u00e4rmepumpe bedeute, unmissverst\u00e4ndlich geantwortet hat: \u201eDie F\u00f6rderung wird so fortgesetzt, wie sie ist.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eMit dem neuen Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz werden auch die Vorgaben der Europ\u00e4ischen Geb\u00e4udeeffizienzrichtlinie (EPBD) 1:1 umgesetzt. Spielr\u00e4ume bei der Umsetzung der EPBD sch\u00f6pfen wir aus. Parallel werden wir uns bei der EU-Kommission daf\u00fcr einsetzen, die Umsetzungsfristen der Richtlinie zu verl\u00e4ngern, die Vorschriften deutlich zu verschlanken und den Gedanken des Quartiersansatzes im europ\u00e4ischen Recht zu verankern. Mit der Um-setzung der EPBD werden wir f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude keine geb\u00e4udeindividuellen Sanierungsanforderungen ausl\u00f6sen.\u201c<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpoi20\"><b>Anmerkung:<\/b> Die Umsetzung ist Pflicht, alles andere w\u00e4re eine Verweigerung gegen\u00fcber dem EU-Recht. Die EPBD ist allerdings nur ein Werkzeug, um das Erreichen \u00fcbergeordneter Ziele abzusichern. Erreichen Mitgliedstaaten ihre Ziele nicht, wird es wohl vor allem teuer, sich die Ziele zu erkaufen. Mit Geld oder sogar politisch. Mit der Umsetzung der EPBD d\u00fcrfen in Neubauten sp\u00e4testens ab 2030 keine fossilen Energietr\u00e4ger mehr zum Einsatz kommen.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tsv030\">Der Zeitplan<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpois0\">Angek\u00fcndigt wird, dass die Bundesregierung bis Ostern (2.\u202fApril) einen Gesetzentwurf im Kabinett beschlie\u00dfen. Im Fr\u00fchjahr wird sich der Deutsche Bundestag damit befassen. Der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens soll so erfolgen, dass das neue Gesetz vor dem 1.\u202fJuli 2026 in Kraft tritt.<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tt2ai0\">Bewertung der Redaktion<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpojr0\">Der Geb\u00e4udesektor befindet sich nicht auf dem Zielpfad im Bundes-Klimaschutzgesetz. Es wird jedoch im Eckpunktepapier festgehalten: \u201eDie Ziele des Klimaschutzgesetzes gelten. Sollte sich in einer Evaluierung im Jahr 2030 zeigen, dass der Geb\u00e4udesektor sein Ziel verfehlt, wird nachgesteuert.\u201c Das w\u00e4re dann die Aufgabe der n\u00e4chsten Bundesregierung. F\u00fcr eine Zielerreichung oder Ann\u00e4herung an den Zielpfad m\u00fcssten die Lockerungen f\u00fcr Gas- und \u00d6l-Heizungen von einem massiven W\u00e4rmepumpen-Rollout begleitet werden. W\u00e4rmepumpen sind zusammen mit Geb\u00e4udesanierungen, dem Umstieg auf Fernw\u00e4rme und auf Biomasse-Heizungen die echten Hebel bei der Dekarbonisierung des Geb\u00e4udesektors.\u00a0\u25a0<br data-newline=\"\"\/>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.cducsu.de\/sites\/default\/files\/2026-02\/cdu-csu-spd_eckpunkte-gebaeudemodernisierungsgesetz.pdf\">Eckpunkte zum neuen Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz<\/a> \/ jv<span style=\"white-space: pre;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1ji9tpoke0\"><b>Im Kontext: <br data-newline=\"\"\/><a href=\"\/en\/meldungen\/marktdaten-absatz-von-waermeerzeugern-deutschland-1998-bis-2025\/\" data-entity-uuid=\"0a77ea4f-1606-4bd5-aef6-904f2aaaacaa\">Absatz von W\u00e4rmeerzeugern in Deutschland 1998 bis 2025<\/a><br data-newline=\"\"\/><a href=\"\/en\/meldungen\/heizungswende-wo-2025-die-heizungsfoerderung-besonders-nachgefragt-wurde\/\" data-entity-uuid=\"280ff6c6-f166-401e-a95b-85fdfc6fc3bd\">Wo 2025 die Heizungsf\u00f6rderung besonders nachgefragt wurde<\/a><br data-newline=\"\"\/><a href=\"\/en\/meldungen\/gebaeudesanierung-sanierungsquote-faellt-auf-rekordtief-klimaziele-weiter-ferne\/\" data-entity-uuid=\"a597ad26-23ce-490e-b613-cdbb0bc2b80e\">Sanierungsquote f\u00e4llt 2024 auf ein Rekordtief<\/a><br data-newline=\"\"\/><a href=\"\/en\/meldungen\/energiewende-prognose-dekarbonisierung-hat-sich-2025-stark-verlangsamt\/\" data-entity-uuid=\"083f6b96-8bbc-4b03-be02-8b3254c5dae6\">Prognose: Dekarbonisierung hat sich 2025 stark verlangsamt<\/a><br data-newline=\"\"\/><a href=\"\/en\/meldungen\/klimaziele-warum-die-dekarbonisierung-von-gebaeuden-ploetzlich-einfach-ist\/\" data-entity-uuid=\"9774efc8-e685-4f71-bba4-72e9344e8894\">Warum die Dekarbonisierung von Geb\u00e4uden pl\u00f6tzlich einfach ist<\/a><br data-newline=\"\"\/><a href=\"\/en\/meldungen\/heizungswende-warum-5-gruenes-heizoel-nicht-ausreichend-ist\/\" data-entity-uuid=\"17443e22-b94c-4b95-bd46-bbefc5271880\">Warum \u201e5\u202f% Gr\u00fcnes Heiz\u00f6l\u201c nicht ausreichend ist<\/a><\/b><\/p>\n<\/div>\n<p><script>\n      var cmpHosts = ['sbz-monteur',\n        'asu-arbeitsmedizin',\n        'sbz-online',\n        'diekaelte',\n        'tga-fachplaner',\n        'glaswelt',\n        'baumetall',\n        'medsach',\n        'geb-info',\n        'photovoltaik',\n        'kl-magazin',\n        'erneuerbareenergien',\n        'pveurope',\n        'gw-news',\n        'hzwei',\n        'h2-international',\n        'erneuerbareenergien',\n        'future-watt','tech-isolierung'];<\/p>\n<p>      var isCmpHost = false;\n      cmpHosts.forEach(function (cmpHost) {\n          if (window.location.host.indexOf(cmpHost) !== -1) {\n            isCmpHost = true;\n          }\n        },\n      );\n      if (!isCmpHost) {\n        (function (d, s, id) {\n          var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];\n          if (d.getElementById(id)) {\n            return;\n          }\n          js = d.createElement(s);\n          js.id = id;\n          js.src = 'https:\/\/connect.facebook.net\/de_DE\/sdk.js#xfbml=1&version=v3.0&appId=643427335691827&autoLogAppEvents=1';\/\/ https:\/\/service.arocom.de\/issues\/16666?pn=1#note-11\n          fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);\n        }(document, 'script', 'facebook-jssdk'));\n      } else {\n        var siteAbo = typeof window._sp_.config.targetingParams !== 'undefined' && window._sp_.config.targetingParams.site_abo;\n        if (!siteAbo) {\n          __tcfapi('addEventListener', 2, function (tcData, success) {\n            if (tcData.eventStatus === 'tcloaded' || tcData.eventStatus === 'useractioncomplete') {\n              __tcfapi('getCustomVendorConsents', 2, function (vendorConsents, success) {\n                if (success) {\n                  var ids = vendorConsents.consentedVendors.map(function (value, index) {return value['_id'];});\n                  var fbConsentGiven = ids.includes('5f58a13f95e5ca5c38b2f0d1'); 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