{"id":28915,"date":"2026-04-17T14:08:14","date_gmt":"2026-04-17T13:08:14","guid":{"rendered":"https:\/\/verdaenergy.de\/update-gesetzentwurf-fuer-geg-gmg-gmodg-hat-verspaetung-koalition-bei-regelung-zum-heizungstausch-weiter-nicht-einig\/"},"modified":"2026-04-17T14:08:14","modified_gmt":"2026-04-17T13:08:14","slug":"update-gesetzentwurf-fuer-geg-gmg-gmodg-hat-verspaetung-koalition-bei-regelung-zum-heizungstausch-weiter-nicht-einig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/update-gesetzentwurf-fuer-geg-gmg-gmodg-hat-verspaetung-koalition-bei-regelung-zum-heizungstausch-weiter-nicht-einig\/","title":{"rendered":"Update: Gesetzentwurf f\u00fcr GEG \/ GMG \/ GModG hat Versp\u00e4tung &#8211; Koalition bei Regelung zum Heizungstausch weiter nicht einig"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 468px; float: right;\">\n<p><strong>Update 17.4.2026: <\/strong>Angesichts der aktuellen <a href=\"\/en\/news\/irankrieg-energiekrise-tipps-fuer-gas-und-stromkunden.php\/\" title=\"Irankrieg: Energiepreise unter Druck\">Energiekrise <\/a>wirken die Eckpunkte f\u00fcr die <a href=\"\/en\/beratung-foerdermittel\/gesetzliche-vorgaben\/gebaeudeenergiegesetz-geg\/\" title=\"Mehr Infos zum Geb\u00e4udeenergiegesetz (GEG)\">GEG<\/a>-Novelle noch st\u00e4rker aus der Zeit gefallen als ohnehin schon. Da die bisherigen Pl\u00e4ne zu einer starken Belastung von Mieter:innen f\u00fchren k\u00f6nnten, wollte die Koalition an dieser Stelle nachbessern &#8211; und wird sich offenbar nicht einig. Der Gesetzentwurf hat wieder einmal Versp\u00e4tung, er wird nun wohl erst Ende April im Bundeskabinett beraten. Au\u00dferdem berichtet das \u00d6kozentrum NRW, dass das bisher verwendete Gesetzesk\u00fcrzel GMG bereits anderweitig verwendet wird. Deshalb soll das Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz k\u00fcnftig GModG abgek\u00fcrzt werden.<br \/><strong><br \/>Update 18.3.2026: <\/strong>Im Februar hatte die Bundesregierung angek\u00fcndigt, dass der Gesetzentwurf f\u00fcr das neue Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz (GMG) noch vor Ostern vorliegen soll. Bisher sind lediglich erste Eckpunkte bekannt. Doch wie die Rheinische Post berichtet, verschiebt sich der Termin auf Mitte April. Bis dahin soll das regul\u00e4re Gesetzgebungsverfahren mit Anh\u00f6rungen der L\u00e4nder, Verb\u00e4nde und Experten durchgef\u00fchrt werden. Das neue Gesetz soll aber wohl nach wie vor am 1. Juli 2026 in Kraft treten.<\/p>\n<p><strong>Update 24.2.2026: <\/strong>Die Bundesregierung hat am Abend erste Eckpunkte f\u00fcr die \u00dcberarbeitung des Geb\u00e4udeenergiegesetzes vorgestellt. Demnach wurde die <strong>65%-Regelung zu erneuerbaren Energien gekippt: K\u00fcnftig sollen beim Einbau einer neuen Heizung wieder Gas- oder \u00d6lheizungen unabh\u00e4ngig von der W\u00e4rmeplanung der Kommune erlaubt sein. <\/strong>Entfallen soll damit auch die Beratungspflicht beim Einbau fossiler Heizungen sowie die Kopplung an die kommunale W\u00e4rmeplanung. Die neuen Regelungen f\u00fcr den Heizungstausch sollen auch f\u00fcr Neubauten gelten, bevor diese dann ab 2030 Nullemissionsgeb\u00e4ude sein m\u00fcssen.\u00a0<strong>Entfallen soll au\u00dferdem das Betriebsverbot f\u00fcr alte \u00d6l- und Gas-Konstanttemperaturkessel. <\/strong>Das betrifft allerdings nur noch sehr wenige Haushalte.<\/p>\n<p><strong>Pflicht zu Biogas \/ Wasserstoff \/ Bio\u00f6l \/\u00a0E-Fuels<br \/>Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr \u00d6l- und Gasheizungen sind aber dennoch geplant:<\/strong> Denn ab dem 1. Januar 2029 m\u00fcssen <strong>neu eingebaute Gas- und \u00d6lheizungen <\/strong>einen zunehmenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe wie Biomethan und synthetischem Treibstoff nutzen &#8211; verpflichtend sind zun\u00e4chst 10 Prozent ab 2029, der weitere Anstieg soll dann im Gesetz in drei Schritten festgelegt werden. Hier sind Eigent\u00fcmer in der Pflicht. Eine \u00e4hnliche Regelung (15 Prozent ab 2029) ist bereits jetzt im Gesetz enthalten f\u00fcr die Heizungen, die bis zum Inkrafttreten der kommunalen W\u00e4rmeplanung installiert werden.\u00a0<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr<strong> bestehende Gas- und \u00d6lheizungen <\/strong>sind Vorgaben geplant: F\u00fcr sie soll bis 2028 eine Quote von bis zu einem Prozent greifen, sp\u00e4ter soll der Prozentsatz ansteigen. Hier sind allerdings nicht die Eigent\u00fcmer, sondern die Lieferanten in der Pflicht.<\/p>\n<p><strong>Was bedeuten die \u00c4nderungen f\u00fcr Eigent\u00fcmer?<\/strong><br \/>Der Umstieg auf <abbr title=\"Erneuerbare (regenerative, alternative) Energien werden aus nachhaltigen Energiequellen gewonnen, die in nahezu unendlichen nat\u00fcrlichen Vorkommen zur Verf\u00fcgung stehen. Dazu z\u00e4hlen Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie, Umweltw\u00e4rme und Biomasse.\"><abbr title=\"Erneuerbare (regenerative, alternative) Energien werden aus nachhaltigen Energiequellen gewonnen, die in nahezu unendlichen nat\u00fcrlichen Vorkommen zur Verf\u00fcgung stehen. Dazu z\u00e4hlen Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie, Umweltw\u00e4rme und Biomasse.\">erneuerbare Energien<\/abbr><\/abbr> wird deutlich abgeschw\u00e4cht und verlangsamt. Die Kosten f\u00fcr diese &#8222;Freiheit&#8220; beim Heizungstausch zahlen allein die privaten Haushalte, denn die Tarife mit den sogenannten Gr\u00fcngasen sind zum Beispiel deutlich teurer: <a href=\"\/en\/news\/biogastarife-verteuern-heizkosten-um-rund-25-prozent.php\/\" title=\"Biogastarife verteuern Heizkosten um rund 25 Prozent \">Eine Analyse des Vergleichsportals Verivox zeigt, dass der aktuelle Durchschnittspreis dieser Gastarife schon jetzt rund 25 Prozent \u00fcber dem Preis herk\u00f6mmlicher Erdgastarife liegt.<\/a><\/p>\n<p>Dazu kommt der steigende <a href=\"\/en\/heizung-lueftung\/heizung\/was-ist-eigentlich-der-co2-preis.php\/\" title=\"Mehr Infos zu CO2-Preis\">CO2-Preis<\/a> auf Erdgas und Erd\u00f6l sowie steigende Netzentgelte f\u00fcr Gas. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten Nachr\u00fcstungen bei Gasheizungen und \u00d6lheizungen auf Eigent\u00fcmer zukommen, wenn in den kommenden Jahren die Beimischungsquote steigt, denn viele Heizungen sind aktuell daf\u00fcr nicht ausgelegt. Au\u00dferdem ist wohl noch eine\u00a0Regelung zum Schutz der Mieter vor \u00fcberh\u00f6hten Nebenkosten und dem Einbau unwirtschaftlicher Heizungen geplant. Nach den versprochenen einfachen und unb\u00fcrokratischen Regelungen klingt das zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>2030 sollen die neuen Regelungen dann nochmals \u00fcberpr\u00fcft werden. Auch die Ziele des Klimaschutzgesetzes sollen weiterhin gelten. Verfehlt der Geb\u00e4udesektor 2030 weiterhin die Ziele zur CO2-Reduktion, soll gesetzlich nachgesteuert werden.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Wie geht&#8217;s weiter mit der F\u00f6rderung?<\/strong><br \/>\u00a0. <strong>F\u00f6rderung f\u00fcr den Heizungstausch<\/strong> ist laut Bundesregierung bis 2029 sichergestellt. Ob und welche \u00c4nderungen es geben wird, ist bisher noch offen und soll bis zum Sommer zwischen den Koalitionspartnern besprochen werden. In den Eckpunkten ist von einer &#8222;ausk\u00f6mmlichen Finanzierung&#8220; der F\u00f6rderung die Rede. Was das bedeutet, ist noch unklar.<\/p>\n<p><strong>Wie ist der neue Zeitplan? Wann soll das Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz (GMG) in Kraft treten?<br \/><\/strong>Neuer Zeitplan: Bis Anfang April<br \/>\nsoll das Bundeskabinett den Gesetzentwurf fertigstellen. Das Gesetz soll vor dem 1.7.2026 in Kraft treten.<\/p>\n<p><strong>&#8211;&gt; Wichtig zu wissen: <\/strong>Bei den jetzigen Ank\u00fcndigungen handelt es sich nur um Eckpunkte f\u00fcr die Gesetzesnovelle. Ein Gesetz zum neuen Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz (GMG) &#8211; wie das Gesetz k\u00fcnftig hei\u00dfen soll &#8211; muss noch ausgearbeitet werden. <a href=\"\/en\/heizung-lueftung\/heizung\/geg-2024-das-gilt-beim-heizungstausch.php\/\" title=\"Heizungsgesetz \/ GEG 2024: Das gilt aktuell beim Heizungstausch\">Bis dahin gelten noch die aktuelllen Regelungen zum Heizungstausch.<\/a><\/p>\n<p><strong>Was ist mit der EU-Geb\u00e4uderichtlinie?<\/strong><br \/>Die EU-Geb\u00e4uderichtlinie wird mit dem GEG umgesetzt. Das bedeutet f\u00fcr Eigent\u00fcmer aber keine neuen Sanierungsvorgaben. Parallel will sich die Bundesregierung bei der EU f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der Fristen einsetzen.<\/p>\n<p class=\"hasOnlyATag\"><a href=\"\/en\/angebote-preisvergleiche\/heizung-angebote.php\/\" class=\"button\" title=\"Was kostet eine neue Heizung oder eine Heizungsoptimierung?\" rel=\"nofollow\">Was kostet eine neue Heizung? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.<\/a><\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p><strong>Update 10.2.2026:\u00a0<\/strong>Die GEG-Warteschleife wird zunehmend zur Nervenprobe: Inzwischen haben alle Verb\u00e4nde und Institutionen, die auch nur entfernt in den Wirkungsbereich des Gesetzes fallen, Vorschl\u00e4ge vorgelegt, Kooperation und Sachlichkeit angemahnt, zur z\u00fcgigen Umsetzung aufgerufen. Doch die Bundesregierung h\u00fcllt sich bisher weiter in Schweigen. Das hat Folgen: <a href=\"\/en\/news\/neue-heizung-2026-tipps-trends-foerderung.php\/\" title=\"Neue Heizung 2026: Tipps, Trends, F\u00f6rderung\">Haushalte sind verunsichert<\/a>, Sanierungsma\u00dfnahmen werden aufgeschoben, es entsteht ein Sanierungsstau und die Heizkosten k\u00f6nnen nicht sinken.\u00a0<\/p>\n<p>Auch die Bundesregierung ger\u00e4t zunehmend in Zugzwang, denn der Geb\u00e4udebereich verfehlt die Klimaziele deutlich. Das ist unter anderem auch deshalb problematisch, weil Geb\u00e4ude lange Lebenszyklen haben und \u00c4nderungen langer Vorlaufzeiten bed\u00fcrfen:\u00a0<a href=\"\/en\/news\/fossilen-lock-in-effekt-im-heizungskeller-vermeiden.php\/\" title=\"Fossilen Lock-In-Effekt im Heizungskeller vermeiden\">Jede Gasheizung oder \u00d6lheizung, die jetzt neu installiert wird, verhindert 20 Jahre den Umstieg auf eine erneuerbare Heizung! <\/a>Und bindet Eigent\u00fcmer an Infrastruktur und Lieferanten.<\/p>\n<p>Mit dem Entwurf des Klimaschutzprogramms 2026 hat die Bundesregierung nun erste Ideen in den Ring geworfen, wie die Treibhausgasemissionen im Geb\u00e4udesektor sinken k\u00f6nnten. Doch auch hier fehlen die k\u00fcnftigen GEG-Regelungen, die den Rahmen f\u00fcr Heizungstausch und Sanierung vorgeben. Pr\u00e4sentiert werden aber Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die k\u00fcnftige Sanierungsf\u00f6rderung:<\/p>\n<ul>\n<li>Neuer <strong>einkommensabh\u00e4ngiger Bonus bei Effizienzma\u00dfnahmen<\/strong> (Einzelma\u00dfnahmen BEG) ab sp\u00e4testens 2027: Einkommensbonus von 30 Prozent f\u00fcr Haushalte mit einem Jahreseinkommen bis 40.000 Euro<\/li>\n<li><strong>Neue Einkommensstaffelung bei der Heizungsf\u00f6rderung<\/strong>:\u00a0Einkommensbonus von 40 Prozent f\u00fcr Haushalte mit einem Jahreseinkommen bis 30.000 Euro = maximal 80 Prozent F\u00f6rderung, Einkommensbonus von 30 Prozent f\u00fcr Haushalte mit einem Jahreseinkommen bis 50.000 Euro = maximal 70 Prozent F\u00f6rderung<\/li>\n<li><strong>Besserer Finanzierungs- und Marktrahmen f\u00fcr <a href=\"\/en\/heizung-lueftung\/heizung\/waermenetz-heizen-mit-nahwaerme-oder-fernwaerme.php\/\" title=\"Mehr Infos zu Fernw\u00e4rme\">Fernw\u00e4rme<\/a> <\/strong>&#8211; Umstellung der W\u00e4rmenetze auf erneuerbare Energien<\/li>\n<li><strong>Ausweitung des Worst-Performing-Building-Bonus (WPB-Bonus) auf einzelne Sanierungsma\u00dfnahmen <\/strong>&#8211; zus\u00e4tzlicher F\u00f6rderbonus von 10 Prozent<\/li>\n<li>F\u00fcr Vermieter:\u00a0<strong>Verbesserung der steuerlichen Abschreibung von Sanierungen nach dem Geb\u00e4udekauf<\/strong>\u00a0durch eine Anhebung der 15 Prozent-Grenze in \u00a76 Abs. 1 Nr. 1a EStG auf 30 Prozent<\/li>\n<li><strong>Erh\u00f6hung Steuerbonus<\/strong>:\u00a0Anhebung der Abschreibung von 20 Prozent auf 30 Prozent gem\u00e4\u00df \u00a735c EStG f\u00fcr\u00a0energetische Ma\u00dfnahmen in selbstgenutzten Wohngeb\u00e4uden und Verl\u00e4ngerung<\/li>\n<li>Senkung der Stromsteuer, um W\u00e4rmepumpen attraktiver zu machen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>&#8211;&gt; Wichtig zu wissen:<\/strong> Bei diesen Vorschl\u00e4gen aus dem Klimaschutzprogramm des Bundesumweltministeriums handelt es sich um einen ersten Entwurf, der noch beraten werden muss. Au\u00dferdem ist aktuell noch unklar, wie die GEG-Regelungen k\u00fcnftig aussehen und welche Verzahnung von GEG und F\u00f6rderung geplant ist.<\/p>\n<p class=\"hasOnlyATag\"><a href=\"\/en\/angebote-preisvergleiche\/sanierung.php\/\" class=\"button\" title=\"Was kosten einzelne Sanierungsma\u00dfnahmen?\" rel=\"nofollow\">Was kostet eine Sanierung? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.<\/a><\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p><strong>Update 11.12.2025:\u00a0<\/strong>Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach dem Koalitionsausschuss pers\u00f6nlich \u00fcber die Pl\u00e4ne des Bundesregierung in Sachen GEG-Novelle informiert: &#8222;Das sogenannte Heizungsgesetz wird abgeschafft, es wird k\u00fcnftig Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz hei\u00dfen.&#8220; Erh\u00e4lt das GEG also einen neuen Namen? Erstmals wurde auch ein konkreter Zeitplan genannt. Bis Ende Januar sollen die Eckpunkte f\u00fcr die Gesetzesnovelle vorliegen, Ende Februar 2026 soll die Neuregelung im Bundeskabinett beschlossen werden. Danach startet das parlamentarische Verfahren.<\/p>\n<p>Doch was genau dann beschlossen wird, dazu sind die Koalitionsparteien inhaltlich offenbar keinen Schritt weiter. Weiterhin hei\u00dft es so allgemein wie m\u00f6glich: &#8222;Das neue Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz machen wir technologieoffener, flexibler und einfacher.&#8220; In Kraft treten soll das \u00fcberarbeitete Gesetz im Laufe des Jahres 2026.<\/p>\n<p><strong>Update 11.11.2025:\u00a0<\/strong>Lange sah es so aus, als w\u00fcrde es in diesem Jahr keine Neuigkeiten mehr zur geplanten GEG-Novelle geben. Doch in dieser Woche kam Bewegung in die Diskussion: W\u00e4hrend sich Bundesumweltminister Carsten Schneider daf\u00fcr aussprach, die Regelung zum Einsatz von 65 Prozent erneuerbaren Energien beim Einbau neuer Heizungen beizubehalten, bestehen CDU und CSU nach wie vor auf einer &#8222;Abschaffung des Heizungsgesetzes&#8220;. Das Ressort von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat aktuellen Presseberichten nach in dieser Woche einen Entwurf f\u00fcr die GEG-Novelle vorgelegt, der noch mit dem Bundesbauministerium abgestimmt werden muss. Reiche ist vor allem die hohe Heizungsf\u00f6rderung ein Dorn im Auge. Sie pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Eigenverantwortung beim Heizungstausch und das Abschmelzen der F\u00f6rderung.<\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p><strong>Update 20.5.2025: <\/strong>Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat im Table.Today Podcast eine GEG-Reform noch in diesem Jahr angek\u00fcndigt. Zur\u00fcckgenommen werden soll damit das Betriebsverbot f\u00fcr alte Konstanttemperaturkessel, die \u00e4lter als 30 Jahre sind. Betreffen wird das allerdings nur noch wenige Haushalte, denn das entsprechende Betriebsverbot ist schon seit mehr als 15 Jahren erst in der <a href=\"\/en\/beratung-foerdermittel\/gesetzliche-vorgaben\/energieeinsparverordnung-enev\/\" title=\"Mehr Infos zu Energieeinsparverordnung (EnEV 2014)\">Energieeinsparverordnung<\/a> und aktuell im <a href=\"\/en\/beratung-foerdermittel\/gesetzliche-vorgaben\/gebaeudeenergiegesetz-geg\/\" title=\"Mehr Infos zum Geb\u00e4udeenergiegesetz (GEG)\">Geb\u00e4udeenergiegesetz<\/a> verankert. Au\u00dferdem will die neue Bundesregierung den Schwerpunkt mehr auf Hybridheizungen setzen. Auch die Ma\u00dfnahmen zur Senkung des Strompreises sollen noch vor der Sommerpause kommen.<\/p>\n<p><strong>Update 19.5.2025: <\/strong>In ihrer Regierungserkl\u00e4rung am 16.5.2025 hat die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erste Ausblicke auf ihre Vorhaben gegeben. Zum Thema Geb\u00e4udeeffizienz hat sie diese Punkte angesprochen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Technologieverbote der letzten GEG-Novelle sollen zur\u00fcckgenommmen werden<\/strong>. &#8211;&gt; Was genau das hei\u00dft, bleibt weiterhin unklar, denn streng genommen sind aktuell alle Heizungsarten erlaubt. Einschr\u00e4nkungen greifen nach dem jetzigen GEG erst ab 2026 \/ 2028 &#8211; je nach Gr\u00f6\u00dfe der Kommune. Es soll &#8222;Schluss sein mit dem Zwang zur W\u00e4rmepumpe&#8220; &#8211; den es allerdings gar nicht gibt. Das aktuelle GEG erlaubt 7 verschiedene M\u00f6glichkeiten und Technologien f\u00fcr die Heizung. Hybride L\u00f6sungen k\u00f6nnten sinnvoller sein als das Vorschreiben einer technologischen L\u00f6sung, betonte die Ministerin in einem Interview mit dem Handelsblatt. Auch hier bleibt festzuhalten: Hybridheizungen sind l\u00e4ngst Standard im Altbau und der erneuerbare Anteil wird auch gef\u00f6rdert.<\/li>\n<li><strong>Als eine der ersten Ma\u00dfnahmen soll laut Reiche das Betriebsverbot f\u00fcr alte Heizkessel abgeschafft werden.<\/strong> &#8212;&gt; Auch hier bleiben die Details unklar. Betriebsverbote f\u00fcr alte Konstanttemperaturkessel gibt es bereits seit EnEV 2009 und <a href=\"\/en\/beratung-foerdermittel\/gesetzliche-vorgaben\/energieeinsparverordnung-enev\/\" title=\"Mehr Infos zu Energieeinsparverordnung (EnEV 2014)\">EnEV 2014<\/a>, also seit 16 Jahren. Deshalb d\u00fcrften auch kaum noch so alte Heizkessel zu finden sein, die von einer Abschaffung profitieren k\u00f6nnten. Mehr als reine Sympolpolitik ist von dieser Ma\u00dfnahme deshalb nicht zu erwarten.<\/li>\n<li> <strong>F\u00fcr die Geb\u00e4udesanierung sollen CO2-Reduktionsziele festgelegt und den Eigent\u00fcmern selbst \u00fcberlassen werden, wie sie diese erreichen.<\/strong> &#8211;&gt; Diese Aussage war schon im Koalitionsvertrag enthalten, konkreter geworden ist die Ministerin nicht. <\/li>\n<\/ol>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p><strong>Update 31.3.2025: <\/strong>Auch wenn schon einige Medien berichteten, die Abschaffung des Heizungsgesetzes sei beschlossene Sache &#8211; ganz so einfach verl\u00e4uft die Einigung zwischen SPD und CDU wohl doch nicht. In den Papieren der Arbeitsgruppen stehen sich die Positionen der Parteien teils noch ziemlich ungeeint gegen\u00fcber. Erhalten bleiben soll aber die F\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Aktuell gehen die Gespr\u00e4che im Rahmen der Koalitionsverhandlungen weiter. Diskutiert wird derzeit eine Neuausrichtung der gesetzlichen Grundlage: Statt auf Energieeffizienz k\u00f6nnte das Geb\u00e4udeenergiegesetz (GEG) k\u00fcnftig auf Emissionseffizienz ausgerichtet sein, also weg von Energieeinsparungen hin zu einer alleinigen Ausrichtung auf CO2-freie Energietr\u00e4ger. Was das im Detail f\u00fcr Eigent\u00fcmer bedeutet, ist aktuell aber noch unklar. <\/p>\n<p>Ebenso unklar ist noch der Zeitplan f\u00fcr die Gesetzesnovelle, denn das GEG ist auch mit anderen Gesetzen wie der W\u00e4rmeplanung verzahnt. Diese Verbindung soll nach dem Willen der SPD vereinfacht werden. Ob das Geb\u00e4udeenergiegesetz also noch in diesem Jahr novelliert wird, ist fraglich. Erste Stimmen sprechen bereits von einem GEG 2026. <\/p>\n<p class=\"hasOnlyATag\"><a href=\"\/en\/angebote-preisvergleiche\/sanierung.php\/\" class=\"button\" title=\"Was kosten einzelne Sanierungsma\u00dfnahmen?\" rel=\"nofollow\">Was kostet eine Sanierung? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.<\/a><\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p><strong>Was bedeutet die Bundestagswahl 2025 f\u00fcr Haus- und Wohnungseigent\u00fcmer:innen? Wie geht es weiter mit den gesetzlichen Regelungen und F\u00f6rderungen? Was k\u00f6nnen Sie von den Parteien in Sachen W\u00e4rmewende erwarten? Wir haben uns die Wahlprogramme angeschaut:<\/strong><\/p>\n<p>CDU\/CSU<br \/>Die Union will die aktuelle GEG-Novelle (aka Heizungsgesetz) zur\u00fccknehmen. Statt dessen soll wieder die Version der Vorg\u00e4ngerregierung gelten &#8211; das GEG 2020. (Damit w\u00e4ren \u00d6lheizungen ab 2026 nur noch eingeschr\u00e4nkt erlaubt). Die W\u00e4rmewende soll statt dessen mit dem CO2-Preis, sozialen Ausgleichen und verl\u00e4sslicher F\u00f6rderung gelingen. Entlastet werden sollen B\u00fcrger:innen bei Stromsteuern und Netzentgelten. Die CDU will pr\u00fcfen, ob die Atomkraftwerke wieder in Betrieb gehen k\u00f6nnen. Der Netzausbau soll schneller und g\u00fcnstiger erfolgen, auch mit Freileitungen. Erneuerbare Energien, Netze und Speicher sollen ausgebaut werden. Gleichzeitig setzt die CDU auf den Ausbau von Wasserstoff, Gr\u00fcn-Gas und Gr\u00fcn-Heiz\u00f6l. CDU\/CSU bekennen sich zur Klimaneutralit\u00e4t bis 2045, der CO2-Preis soll zum Leitinstrument werden. Die Einnahmen aus dem CO2-Preis sollen an Verbraucher und Wirtschaft mit dem Klimabonus zur\u00fcckflie\u00dfen &#8211; wie genau, bleibt im Programm bisher unklar. Zuerst sollen mit den CO2-Einnahmen die Stromsteuer und Netzentgelte reduziert werden. Investitionen in Klimatechnologien und Energieeffizienz sollen k\u00fcnftig steuerlich deutlich schneller und besser abgesetzt werden k\u00f6nnen. CDU\/CSU wollen eine Pflichtversicherung f\u00fcr Elementarsch\u00e4den einf\u00fchren. Energetische Sanierungen sollen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer angesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>SPD<br \/><\/strong>Auch die SPD verspricht eine Entlastung bei Stromsteuer und Netzentgelten, au\u00dferdem eine F\u00f6rderung von E-Autos und g\u00fcnstigen Ladestrom. Au\u00dferdem soll Barrierefreiheit st\u00e4rker in der F\u00f6rdersystematik verankert werden. Das Programm &#8222;Jung kauft Alt&#8220; soll verstetigt und ausgebaut werden. Bei der W\u00e4rmewende setzt die SPD auf gemeinschaftliche L\u00f6sungen, d.h. klimaneutrale W\u00e4rmenetze statt Einzelheizungen. F\u00f6rderungen soll es vor allem f\u00fcr diejenigen geben, die sich den Umstieg auf klimafreundliche Technik sonst nicht leisten k\u00f6nnen. Der CO2-Preis ab 2027 soll f\u00fcr private Haushalte und kleine Unternehmen abgefedert werden (zum Beispiel durch ein Klimageld). Windkraft und Photovoltaik sollen ausgebaut werden. \u00c4rmeren Haushalten will die SPD Heiz-Mietmodelle anbieten (soziales W\u00e4rmepumpen-Leasing). F\u00fcr bezahlbare Fernw\u00e4rme ist eine bundesweite Preisaufsicht geplant. Die dezentrale Versorgung mit Energie soll weiter vereinfacht werden, vom Balkonkraftwerk bis zum B\u00fcrgerwindpark (Energy Sharing).<\/p>\n<p><strong>B90\/DIE GR\u00dcNEN<br \/><\/strong>Die GR\u00dcNEN wollen eine Entlastung bei den Energiepreisen: Ein Gro\u00dfteil des CO2-Preises soll \u00fcber ein Klimageld an die Haushalte zur\u00fcckflie\u00dfen. Bisher fehlte daf\u00fcr noch ein Auszahlungsmechanismus, mit dem alle Haushalte erreicht werden k\u00f6nnen. Dieser ist inzwischen vorhanden. F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Sanierung und Heizung sowie f\u00fcr den Umstieg auf E-Mobilit\u00e4t sollen eine soziale Staffelung nach Einkommen erhalten. Dar\u00fcber hinaus soll es wieder eine berechenbare Haushaltspolitik f\u00fcr klimafreundliche Investitionen und F\u00f6rderungen geben. Auf der anderen Seite sollten daf\u00fcr klimasch\u00e4dliche Subventionen abgebaut und die Mittel f\u00fcr den Klimaschutz verwendet werden. Erneuerbare Energien sollen weiter ausgebaut und mit Netzausau und Speichern erg\u00e4nzt und stabilisert werden. Die Gr\u00fcnen setzen auf eine Digitalisierung des Energiesektors, so dass alle Haushalte \u00fcber dynamische Tarife von g\u00fcnstigen erneuerbaren Energien profitieren k\u00f6nnen. Die Partei steht zum GEG 2024 und zur aktuellen Heizungsf\u00f6rderung. Die Energieberatung soll ausgebaut werden.<\/p>\n<p><strong>FDP<br \/><\/strong>Die FDP setzt voll auf den CO2-Preis. Er soll die Strom- und Energiesteuer perspektivisch vollst\u00e4ndig ersetzen und so mehr Anreize f\u00fcr den Umstieg auf erneuerbare Energien schaffen, auch im Heizungskeller. Die Vorschriften im GEG 2024 sollen auslaufen. Netzentgelte beim Strom sollen reformiert und so gesenkt werden. Die heimische Erdgasf\u00f6rderung soll ausgebaut und daf\u00fcr auch Fracking genutzt werden. Die <a href=\"\/en\/beratung-foerdermittel\/gesetzliche-vorgaben\/erneuerbare-energien-gesetz-eeg\/\" title=\"Mehr Infos zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)\">EEG<\/a>-Subventionen (Einspeiseverg\u00fctung) f\u00fcr neue Photovoltaik-Anlagen sollen entfallen. Der Weiterbetrieb der vorhandene Atomkraftwerke soll rechtlich erm\u00f6glicht werden, auch Kernkraftwerke der neuen Generation sollen in Deutschland gebaut werden k\u00f6nnen (ohne Subventionen). Die FDP will die Kreditvergabe f\u00fcr altersgerechte Sanierungen und Umbauten unterst\u00fctzen. Auch die FDP setzt auf eine Art Klimageld: Mit der Klimadividende sollen die Einnahmen aus dem Emissionshandel direkt und pauschal pro Kopf an die B\u00fcrger:innen zur\u00fcckgezahlt werden.<\/p>\n<p><strong>DIE LINKE<br \/><\/strong>Die LINKE verlangt, dass Heiz- und Strompreise wieder bezahlbar werden. M\u00f6glich machen soll die g\u00fcnstige Versorgung ein schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien. Kurzfristige Entlastung soll es geben durch: sozial gestaffelte Energiepreise und preisg\u00fcnstige Sockeltarife, einen vor\u00fcbergehenden Energie-Soli f\u00fcr Reiche, ein soziales Klimageld von aktuell 320 Euro j\u00e4hrlich pro Person als Direktzahlung, ein Verbot von Strom- und Gassperren sowie eine Reform des Strommarktes. Au\u00dferdem setzt die Partei auf Preiskontrollen und \u00dcbergewinnsteuern. Die Modernisierungsumlage soll abgeschafft werden, Sanierungen und Heizungstausch m\u00fcssen warmmietenneutral sein. Au\u00dferdem ist ein Ausbau der Wohngemeinn\u00fctzigkeit geplant. Die LINKE k\u00e4mpft f\u00fcr eine Versorgung mit Strom und W\u00e4rme, nicht in der Hand von Konzernen, sondern von B\u00fcrger:innen, Kommunen und Genossenschaften. Die Linke will nur in echte erneuerbare Energiequellen und Infrastruktur investieren. Der Energieverbrauch soll reduziert und die Energieeffizienz gesteigert werden. Dem Ausstieg aus Atom und Kohle soll der Ausstieg aus fossilem Erdgas folgen. Ein Gewinnverbot im W\u00e4rmebereich soll bezahlbare W\u00e4rme sichern. Die Heizungsf\u00f6rderung soll sozial gestaffelt werden.<\/p>\n<p><strong>BSW<\/strong><br \/>Das BSW will Verhandlungen mit Russland \u00fcber Gaslieferungen, die Nord-Stream-Pipeline soll wieder in Betrieb genommen werden. Die GEG-Novelle (Heizungsgesetz) soll zur\u00fcckgenommen und der CO2-Preis abgeschafft werden. Alte Windkraftanlagen sollen durch neue ersetzt werden, um den Stromertrag zu erh\u00f6hen. Fernw\u00e4rme soll in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen und Geothermie ausgebaut werden. Auch die Abw\u00e4rme aus industriellen Prozessen, Verbrennungsanlagen und Rechenzentren soll effizienter genutzt werden. Kosten f\u00fcr Sanierungen sollen Vermieter allein tragen.<\/p>\n<p><strong>AfD<br \/><\/strong>Die AfD leugnet den menschengemachten Klimawandel. Die Partei setzt zur Energieerzeugung auf Kohlekraftwerke, Atomkraft und russisches Gas. Windr\u00e4der sollen dagegen wieder abgebaut werden.<\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p><strong>Update 17.12.2024<\/strong>: Nachdem der Bundestag gestern Bundeskanzler Olaf Scholz das Vertrauen entzogen hat, ist der Wahlkampf offiziell gestartet. Knapp 70 Tage sind es noch bis zur Bundestagswahl am 23. Februar 2024, aktuell geben die Parteien die wichtigsten Punkte aus ihren Wahlprogrammen bekannt. Offiziell beschlossen ist bisher noch keines der Wahlprogramme! Den Anfang machen heute CDU\/CSU, die Programme von SPD, AfD und BSW sollen am 11. und 12. Januar beschlossen werden, die GR\u00dcNEN haben den Beschluss auf den 26. Januar terminiert, die LINKE auf Mitte\/Ende Januar. Schlusslicht ist die FDP am 9. Februar.<\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p><em><strong>Urspr\u00fcngliche News vom 29.11.2024<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Nicht zum ersten Mal steht das Geb\u00e4udeenergiegesetz (GEG) &#8211; umgangssprachlich oft Heizungsgesetz genannt &#8211; im Mittelpunkt. Vor Verabschiedung der aktuellen Novelle gab es eine regelrechte Medienschlacht, mit vielen falschen Informationen. Davon haben sich viele Eigent\u00fcmer und auch die Sanierungsbranche bis heute nicht erholt. Zahlreiche Eigent\u00fcmer haben ihre Sanierungspl\u00e4ne komplett auf Eis gelegt. Der Grund: Verunsicherung. Seit das GEG 2024 Anfang des Jahres in Kraft getreten und die dazugeh\u00f6rige F\u00f6rderung gestartet ist, hat sich die Lage langsam beruhigt. <\/p>\n<p>Doch nun droht ein D\u00e9j\u00e0-vu: Die <strong>CDU <\/strong>hat angek\u00fcndigt, nach einem Wahlsieg die aktuelle GEG-Novelle zur\u00fcckzunehmen. Au\u00dferdem soll die Heizungsf\u00f6rderung stark reduziert und an die aktuelle Haushaltslage angepasst werden. Mittelfristig soll die finanzielle F\u00f6rderung komplett auslaufen. F\u00fcr Eigent\u00fcmer, die eine neue Heizung brauchen, bringt dieses Hin und Her erneut viel Unsicherheit. Die <strong>FDP <\/strong>st\u00f6\u00dft in das gleiche Horn: Das GEG soll schlank und einfach werden, statt Vorschriften will die Partei rein auf marktwirtschaftliche Instrumente wie CO2-Bilanz und CO2-Zertifikatehandel setzen.<\/p>\n<p>Auch die aktuelle Bundesbauministerin Klara Geywitz (<strong>SPD<\/strong>) hat zuletzt f\u00fcr eine umfassende Reform der GEG-Regeln pl\u00e4diert. Das Gesetz solle nicht abgeschafft, aber einfacher und anwendbarer werden. Auf welche Regelungen sich ihre Aussage konkret bezieht, bleibt bisher unklar.<\/p>\n<p>\u00a0. <strong>Gr\u00fcnen <\/strong>dagegen wollen am jetzigen GEG und der damit verbundenen F\u00f6rderung festhalten.<\/p>\n<p><strong>Erleben Gasheizung und \u00d6lheizung ein Comeback? Kostenrisiken f\u00fcr Eigent\u00fcmer bleiben!<\/strong><br \/>K\u00f6nnen Eigent\u00fcmer also k\u00fcnftig einfach wieder Gasheizungen oder \u00d6lheizungen einbauen? Das ist derzeit noch nicht klar. Denn welche Regelung statt des GEG 2024 dann gelten soll, steht bisher nicht fest. Fakt ist auch: Schon die vorherigen GEG-Versionen (GEG 2020 und 2023) enthielten ein Verbot von \u00d6lheizungen ab 2026. Und auch die Kostenrisiken f\u00fcr Gas- und \u00d6lkunden bleiben hoch! Ein Grund: Der CO2-Preis auf <abbr title=\"Fossile Brennstoffe h\u00e4ngen von endlichen Ressourcen wie \u00d6l, Kohle oder Gas ab. Sie sind nur begrenzt verf\u00fcgbar, da sie sich erst \u00fcber den Zeitraum von Millionen von Jahren regenerieren.\">fossile Brennstoffe<\/abbr> soll stetig weiter erh\u00f6ht werden, ebenso steigen die Gasnetzgeb\u00fchren. Und erste Energieversorger beginnen schon mit der Planung f\u00fcr R\u00fcckbau und Stilllegung ihrer Netze. Eigent\u00fcmer k\u00f6nnen also nicht sicher sein, dass sie bis zum Lebensende ihrer Gasheizung noch mit Erdgas versorgt werden.<\/p>\n<p><strong>Conclusion<\/strong>: Auch wenn die GEG-Novelle zur\u00fcckgenommen wird, bleibt nicht alles beim Alten! Denn das Gesetz ist inzwischen mit vielen anderen Gesetzen verzahnt, unter anderem mit der W\u00e4rmeplanung der Kommunen. Eine einfache und g\u00fcnstige L\u00f6sung f\u00fcr alle k\u00f6nnen Eigent\u00fcmer also nicht erwarten. Wer jetzt eine neue Heizung braucht, sollte sich genau \u00fcber die <a href=\"\/en\/heizung-lueftung\/heizung\/geg-2024-das-gilt-beim-heizungstausch.php\/\" title=\"Heizungsgesetz \/ GEG 2024: Das gilt jetzt beim Heizungstausch\">gesetzlichen Vorgaben und die M\u00f6glichkeiten<\/a> f\u00fcr sein Haus informieren und am besten zeitnah seinen F\u00f6rderantrag stellen &#8211; besser als <a href=\"\/en\/news\/foerderung-heizung-2024.php\/\" title=\"F\u00f6rderung f\u00fcr Heizung und Sanierung 2024\" rel=\"nofollow\">die aktuellen F\u00f6rderkonditionen f\u00fcr die neue Heizung\u00a0<\/a>wird die F\u00f6rderkulisse nicht mehr werden. F\u00fcr die zu erwartenden Heizkosten kann zum Beispiel der <a href=\"\/en\/news\/heizspiegel-2024-heizkosten-fuer-oel-gas-fernwaerme-pellets-strom.php\/\" title=\"Heizspiegel 2024: Heizkosten f\u00fcr \u00d6l, Gas, Fernw\u00e4rme, Pellets\">Heizspiegel 2024<\/a> erste Anhaltspunkte geben.<\/p>\n<p>&#8211;&gt; <strong>Weiterlesen<\/strong>: <a href=\"\/en\/news\/haushalt-2025-foerderung.php\/\" title=\"Update Haushalt 2025: F\u00f6rderantr\u00e4ge fr\u00fchzeitig stellen\">Haushalt 2025 und F\u00f6rderung<\/a><\/p>\n<p class=\"hasOnlyATag\"><a href=\"\/en\/angebote-preisvergleiche\/heizung-angebote.php\/\" class=\"button\" title=\"Was kostet eine neue Heizung oder eine Heizungsoptimierung?\" rel=\"nofollow\">Was kostet die neue Heizung? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.<\/a><\/p>\n<p><!--wSearch:noindex--><\/p>\n<p>Quelle: energie-fachberater.de \/ \u00d6kozentrum NRW<\/p>\n<p><!--\/wSearch:noindex-->\n<\/div>\n<p><script>\n\t\t!function(f,b,e,v,n,t,s)\n\t\t{if(f.fbq)return;n=f.fbq=function(){n.callMethod?\n\t\tn.callMethod.apply(n,arguments):n.queue.push(arguments)};\n\t\tif(!f._fbq)f._fbq=n;n.push=n;n.loaded=!0;n.version='2.0';\n\t\tn.queue=[];t=b.createElement(e);t.async=!0;\n\t\tt.src=v;s=b.getElementsByTagName(e)[0];\n\t\ts.parentNode.insertBefore(t,s)}(window, document,'script',\n\t\t'https:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/fbevents.js');\n\t\tfbq('init', '2268079236931058');\n\t\tfbq('track', 'PageView');\n\t\t <\/script><script type=\"text\/javascript\">\n\t\t(function(d, s, id) {\n\t\t  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];\n\t\t  if (d.getElementById(id)) return;\n\t\t  js = d.createElement(s); js.id = id;\n\t\t  js.src = \"\/\/connect.facebook.net\/de_DE\/all.js#xfbml=1\";\n\t\t  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);\n\t\t}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));\n\t <\/script><br \/><a href=\"http:\/\/www.energie-fachberater.de\/news\/diskussion-um-geg-wie-gehts-weiter-mit-dem-heizungsgesetz.php\">source<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update 17.4.2026: Angesichts der aktuellen Energiekrise wirken die Eckpunkte f\u00fcr die GEG-Novelle noch st\u00e4rker aus der Zeit gefallen als ohnehin schon. Da die bisherigen Pl\u00e4ne zu einer starken Belastung von&hellip;<\/p>","protected":false},"author":4,"featured_media":28916,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[225],"class_list":["post-28915","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog","tag-energieberater"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28915"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28915\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}