{"id":29799,"date":"2026-08-07T09:31:00","date_gmt":"2026-08-07T08:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/verdaenergy.de\/kommunen-schliessen-waermeplaene-schneller-ab\/"},"modified":"2026-08-07T09:31:00","modified_gmt":"2026-08-07T08:31:00","slug":"kommunen-schliessen-waermeplaene-schneller-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verdaenergy.de\/en\/kommunen-schliessen-waermeplaene-schneller-ab\/","title":{"rendered":"Kommunen schlie\u00dfen W\u00e4rmepl\u00e4ne schneller ab"},"content":{"rendered":"<div>\n<figure class=\"aurora-image _right _fit-frame-height-to-content\" data-tap-fullscreen=\"\" data-component-id=\"doc-1jukg7pv60\">\n <img decoding=\"async\" class=\"aurora-doc-image\" alt=\"\" src=\"\/sites\/default\/files\/styles\/aurora_default\/public\/aurora\/2026\/08\/554706.jpeg?itok=_pFCOaEf\"\/><\/p>\n<p class=\"credit\" doc-editable=\"credit\">Adobe Stock \/ Gerd<\/p><figcaption doc-editable=\"caption\"\/>\n<\/figure>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1hjp71i0j7\">Die kommunale W\u00e4rmeplanung gewinnt in Deutschland weiter an Tempo. Das Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Entwicklung f\u00fcr das erste Halbjahr 2026 ausgewertet. Zum 30. Juni 2026 z\u00e4hlt das BBSR bundesweit 2.836 Gemeinden mit abgeschlossener W\u00e4rmeplanung. Das entspricht 26 Prozent der Gemeinden in Deutschland. Gegen\u00fcber Ende 2025 hat sich die Zahl verdoppelt. Weitere 4.419 Kommunen arbeiten an einem W\u00e4rmeplan. Damit haben bereits rund zwei Drittel aller Gemeinden die W\u00e4rmeplanung abgeschlossen oder auf den Weg gebracht.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2nr8s0\">Kommunen planen gemeinsam<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2kuth0\">56 Prozent, also mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung, lebt inzwischen in Kommunen mit abgeschlossenem W\u00e4rmeplan. F\u00fcr rund ein weiteres Drittel wird derzeit ein W\u00e4rmeplan erarbeitet. Aktuell sind 1.217 W\u00e4rmepl\u00e4ne \u00f6ffentlich verf\u00fcgbar. Die Differenz zur Zahl der Gemeinden mit abgeschlossener W\u00e4rmeplanung erkl\u00e4rt das BBSR mit interkommunalen Kooperationen. Dabei erstellen mehrere Gemeinden gemeinsam einen W\u00e4rmeplan.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2kuu00\">Justus Thiele, einer der Autoren des Berichts, f\u00fchrt aus: \u201eDie hohe Zahl interkommunaler Kooperationen verdeutlicht, dass viele Kommunen die W\u00e4rmewende gemeinsam angehen. Gerade kleinere Gemeinden k\u00f6nnen so personelle und finanzielle Ressourcen b\u00fcndeln und regionale Potenziale besser nutzen.\u201c<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2o7ci0\">Gro\u00dfst\u00e4dte halten Frist meist ein<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2kuv00\">Das BBSR legt im Halbjahresbericht einen Schwerpunkt auf Gro\u00dfst\u00e4dte. F\u00fcr St\u00e4dte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern endete die gesetzliche Frist zur Vorlage eines W\u00e4rmeplans am 30. Juni 2026. Von den 83 Gro\u00dfst\u00e4dten haben 72 ihre W\u00e4rmeplanung fristgerecht abgeschlossen. F\u00fcr die \u00fcbrigen St\u00e4dte erwartet das BBSR den Abschluss bis Ende 2026. Als m\u00f6gliche Gr\u00fcnde nennt das Institut unter anderem Verz\u00f6gerungen durch andere Aufgaben der Kommunen, ausgefallene oder verschobene Gremiensitzungen sowie Anpassungen an das neue Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2oj6n0\">W\u00e4rmepl\u00e4ne setzen fr\u00fche Zieljahre<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2kv0e0\">Die Auswertung der W\u00e4rmepl\u00e4ne zeigt in vielen Gro\u00dfst\u00e4dten fr\u00fche Zieljahre f\u00fcr den Umbau der W\u00e4rmeversorgung. Mehr als die H\u00e4lfte der vorliegenden Pl\u00e4ne orientiert sich am Zieljahr 2045. Rund ein Drittel strebt bereits 2040 an. Einzelne St\u00e4dte wollen ihre W\u00e4rmeversorgung schon bis 2035 oder 2038 klimaneutral umstellen.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2kv140\">Andrea Arnold-Drmic, Mitautorin des Berichts, f\u00fchrt aus: \u201eJe fr\u00fcher das Zieljahr angesetzt wird, desto k\u00fcrzer ist der verbleibende Zeitraum f\u00fcr die Umsetzung. Dann m\u00fcssen energetische Sanierung, der Ausbau der W\u00e4rmenetze und die Umstellung auf erneuerbare W\u00e4rmeversorgung deutlich schneller voranschreiten\u201c.<\/p>\n<figure class=\"aurora-image _left _fit-frame-height-to-content\" data-tap-fullscreen=\"\" data-component-id=\"doc-1jvb3cfn70\">\n <img decoding=\"async\" class=\"aurora-doc-image\" alt=\"Status quo der kommunalen W\u00e4rmeplanung in Deutschland (Stand 30.06.2026).\" src=\"\/sites\/default\/files\/styles\/aurora_default\/public\/aurora\/2026\/08\/554713.jpeg?itok=mNlM4TgF\"\/><\/p>\n<p class=\"credit\" doc-editable=\"credit\">BBSR<\/p><figcaption doc-editable=\"caption\">Status quo der kommunalen W\u00e4rmeplanung in Deutschland (Stand 30.06.2026).<\/figcaption><\/figure>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2ov5q0\">Sanierungen m\u00fcssen zulegen<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2kv2e0\">Besonders deutlich wird dieser Handlungsbedarf bei der energetischen Sanierung von Geb\u00e4uden. Viele der untersuchten W\u00e4rmepl\u00e4ne f\u00fcr Gro\u00dfst\u00e4dte kalkulieren mit einer j\u00e4hrlichen Sanierungsrate von zwei Prozent. Die tats\u00e4chliche Sanierungsquote f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude lag 2025 bundesweit bei unter einem Prozent.<\/p>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2kv300\">Arnold-Drmic erkl\u00e4rt: \u201eViele W\u00e4rmepl\u00e4ne setzen Sanierungsraten voraus, die deutlich \u00fcber dem heutigen Niveau liegen. Ob diese Annahmen erreicht werden k\u00f6nnen, h\u00e4ngt wesentlich von Investitionen, den verf\u00fcgbaren Fachkr\u00e4ften und den Kapazit\u00e4ten im Baugewerbe ab\u201c.<\/p>\n<h2 class=\"aurora-text aurora-crosshead\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb3014m0\">W\u00e4rmenetze gewinnen an Anteil<\/h2>\n<p class=\"aurora-text aurora-body\" doc-editable=\"text\" data-component-id=\"doc-1jvb2kv3s0\">Auch W\u00e4rmenetze gewinnen nach den Planungen der Kommunen an Bedeutung. Soweit die W\u00e4rmepl\u00e4ne konkrete Angaben zum Anteil der W\u00e4rmenetze an der W\u00e4rmeversorgung enthalten, liegt dieser im Basisjahr durchschnittlich bei rund 22 Prozent. In den Zielszenarien steigt der Anteil auf knapp 50 Prozent. Mehr als die H\u00e4lfte der auswertbaren W\u00e4rmepl\u00e4ne sieht k\u00fcnftig einen W\u00e4rmenetzanteil von \u00fcber 50 Prozent vor. Den Bericht k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.bbsr.bund.de\/BBSR\/DE\/veroeffentlichungen\/analysen-kompakt\/2026\/ak-09-2026.html\">hier <\/a>kostenlos herunterladen.\u00a0Quelle: ar \/ BBSR<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geb-info.de\/kommunen-und-quartier\/kommunen-schliessen-waermeplaene-schneller-ab\">source<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adobe Stock \/ Gerd Die kommunale W\u00e4rmeplanung gewinnt in Deutschland weiter an Tempo. 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