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Blackout: Eigenheim für Notfälle und Stromausfall wappnen – Notstrom, Kaminofen für Wärme, Notbedienung für Rollläden

Dass unsere technische Infrastruktur ausfällt, kann viele Gründe haben. Es muss nicht erst zu Sabotage oder Cyberangriffen auf die IT-Systeme von Stromversorgern kommen. Stromleitungen können auch durch starke Schneefälle, Stürme, Hochwasser oder Unfälle beschädigt werden. In der Regel werden Stromausfälle in wenigen Stunden behoben. Aber was, wenn es in Notsituationen mit großflächigen Schäden einmal Tage dauert, bis der Strom wieder verfügbar ist? Dann fallen nicht nur Kühlschrank und Herd aus, auch Internet und Mobilfunk sind gestört. Und auch Heizungen funktionieren in der Regel nicht ohne Strom.

Mit diesen 3 Tipps können Eigentümer:innen vorsorgen:

1. Für Notstrom sorgen
Sowohl eine inselfähige Photovoltaik-Anlage als auch ein Balkonkraftwerk mit Batteriespeicher können die wichtigsten Geräte in einem Haushalt bei einem Stromausfall mit Notstrom versorgen! Der erzeugte Strom aus einem Balkonkraftwerk reicht auch an bewölkten Tagen im Winter zumindest für das Laden des Handys und ein warmes Essen aus der Mikrowelle. Bei einem Stromausfall im Sommer kann unter anderem der Kühlschrank mit Solarstrom betrieben werden.

Privates Notstromaggregat: Ein mobiler Stromgenerator kann Energie bereitstellen, wenn die Versorgung über das Stromnetz unterbrochen ist. Bei der Anschaffung sollten Eigentümer auf Leistung, Tankinhalt und die ungefähre maximale Laufzeit achten. Achtung: Notstromaggregate dürfen niemals in den Wohnräumen genutzt werden, es besteht die Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung! Außerdem gibt es gesetzliche Grenzen für die Aufbewahrung von Kraftstoff: So darf im Keller oder in der Garage maximal eine Menge von 20 Litern gelagert werden, während in der Wohnung selbst nur ein Liter erlaubt ist. Diese Begrenzungen schränken die mögliche Laufzeit des Notstromaggregats stark ein.

Eine andere Option könnte in Zukunft das bidirektionale Laden sein. Dabei wird Strom aus der Batterie eines Elektroautos wieder ins Hausnetz zurückgegeben. Doch das erfordert ein Automodell sowie eine Wallbox, die bidirektionales Laden unterstützten. Auch die Umsetzung in der Haustechnik ist derzeit noch recht aufwendig und teuer.

2. Kaminofen für ein warmes Zuhause

Wer einen Kamin oder Ofen hat, ist beim Heizen unabhängig vom Strom. In diesem Fall sollten die Bewohner:innen unbedingt einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz anlegen, wie auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt. Wer dann die Türen zum Wohnraum geschlossen hält, kann zumindest dort wohnliche Temperaturen genießen und zusätzlich das komplette Auskühlen des Hauses verhindern. Das moderate Heizen schützt zudem Leitungen und Bausubstanz. 

Im Vorteil sind bei einem Ausfall der Heizung auch Eigentümer mit einem gut gedämmten Eigenheim. Dieses kühlt nämlich deutlich langsamer aus, als Häuser mit schlechter Dämmung.

3. Notbedienung für automatische Steuerungen nicht vergessen
Bei einem Stromausfall den ganzen Tag im Dunkeln sitzen, weil sich die automatischen Rollläden nicht mehr öffnen? Das muss nicht sein! Wer auf eine elektrische Steuerung seiner Rollläden setzt, sollte unbedingt darauf achten, dass auch eine Notbedienung möglich ist. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Manuell: Gurt- oder Kurbel-Notbedienung, damit kann der Rollladen auch ohne Strom bewegt werden. Solche manuellen Notentriegelungen gibt es auch für funkgesteuerte Rollladensysteme. Dabei handelt es sich um ein spezielles Zugseil oder eine Nothandkurbel, die von Anfang an mitgeplant werden sollte.
  2. Solarbetrieben: Solarbetriebene Systeme mit integriertem Akku können den Rollladenmotor auch bei Stromausfall versorgen. Viele Eigentümer kennen solche Systeme schon vom Dachfenster. Auch hier wird der Rollladen solarbetrieben gesteuert.
  3. USV-System (unterbrechungsfreie Stromversorgung): USV-Systeme versorgen den Rollladenmotor im Falle eines Stromausfalls über einen integrierten Akku weiter mit Strom.

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Quelle: energie-fachberater.de / Verband privater Bauherren VPB / TÜV-Verband


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