Die Bedrohungslage für Kritische Infrastrukturen wächst stetig und zeigt sich dabei zunehmend komplex. Die Risiken umfassen Naturkatastrophen und Pandemien ebenso wie Cyberattacken, Sabotage, kriegerische Akte oder Wirtschaftsspionage. Das hat auch die Politik erkannt und schafft neue Gesetzesgrundlagen, für deren Umsetzung die Betreiber von KRITIS-Unternehmen sorgen müssen.
Das geplante KRITIS-Dachgesetz trägt dem Rechnung und wird von den betroffenen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen deutlich mehr Resilienz und Vorsorge verlangen. Auch die Bandbreite von betroffenen Organisationen wird sich erweitern.
Betreiber Kritischer Infrastruktur stehen nun vor großen Herausforderungen, wenn sie das geforderte Schutzniveau erreichen und sich umfassend absichern wollen. Noch dazu sollen Versäumnisse empfindlich sanktioniert werden. Kommen die Verantwortlichen ihren Pflichten nicht nach, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben.

