Skip to content Skip to footer

Erster Stromspiegel für Haushalte mit Photovoltaik-Anlage – Vergleichswerte nach Haushaltsgröße, E-Auto und Wärmepumpe

Warum brauchen Haushalte mit Photovoltaik einen eigenen Stromspiegel?
Der klassische Stromspiegel bewertet den Stromverbrauch anhand der Stromrechnung. Für Haushalte mit Photovoltaik-Anlage greift dieses Prinzip jedoch zu kurz: Ihr Stromverbrauch setzt sich aus Netzstrom und selbst erzeugtem Solarstrom abzüglich der Einspeisung zusammen. Hinzu kommen neue Großverbraucher wie Wärmepumpen oder Elektroautos, die den Strombedarf deutlich erhöhen. Ein Vergleich mit Haushalten ohne diese Technik ist daher nicht sinnvoll.

Transparenz als erster Schritt zum Stromsparen: Der Stromspiegel Photovoltaik richtet sich an Hauseigentümer, die ihren Stromverbrauch besser verstehen und optimieren möchten. Wer weiß, ob der eigene Verbrauch gering, mittel oder hoch ist, kann gezielt nach Stromfressern suchen oder den Eigenverbrauch effizienter gestalten.

Reale Daten für Haushalte mit Photovoltaik, Wärmepumpe und E-Auto

Für den neuen PV-Stromspiegel wurden reale Stromverbrauchsdaten von Prosumer-Haushalten analysiert – also von Haushalten, die Strom selbst erzeugen und verbrauchen. Berücksichtigt werden dabei auch unterschiedliche Ausstattungen mit Wärmepumpen und E-Auto. Zudem wird nach Haushaltsgröße differenziert:

  • So liegt der mittlere Stromverbrauch eines 3- bis 4-Personen-Haushalts mit Photovoltaik-Anlage bei 3.700 Kilowattstunden pro Jahr.
  • Verfügt derselbe Haushalt zusätzlich über eine Wärmepumpe, beträgt der mittlere Verbrauch 6.800 Kilowattstunden.
  • Mit PV-Anlage, Wärmepumpe und E-Auto sind es bereits 9.000 Kilowattstunden jährlich.

Um den eigenen Stromverbrauch einzuordnen, wird der Strom aus der Stromrechnung mit dem selbst erzeugten Solarstrom zusammengerechnet und die eingespeiste Strommenge abgezogen. Der so ermittelte Jahresverbrauch kann anschließend mit Haushalten ähnlicher Größe und Ausstattung verglichen werden. –> zu den Vergleichswerten im Stromspiegel

Rebound-Effekt: Solarstrom kann auch zu Mehrverbrauch führen
Die Auswertung zeigt: Eigener Solarstrom verändert das Verbrauchsverhalten. Die ständige Verfügbarkeit von selbst erzeugtem Strom kann dazu führen, dass Haushalte insgesamt mehr Strom verbrauchen – ein Phänomen, das Fachleute als Rebound-Effekt bezeichnen. Diesen Effekt sollten Eigentümer:innen kennen und ihren Energieverbrauch überprüfen, denn auch sauber erzeugter Strom sollte sparsam genutzt werden. Der Stromspiegel Photovoltaik hilft dabei, den eigenen Verbrauch realistisch einzuordnen und versteckte Mehrverbräuche zu erkennen.

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.

Quelle: co2online / energie-fachberater.de


source

Hinterlasse einen Kommentar

0.0/5

Subscribe for the updates!

[mc4wp_form id="461" element_id="style-11"]